Auch beim Sport auf die richtige Dosis achten und Open-Window-Phämomen vermeiden

Sport ist gesund, das weiß inzwischen jeder. Doch Sport kann im Übermaß auch krank machen. Ein Phänomen, das vor allem bei Breitensportlern oder auch bei Spitzensportlern auftritt. Übertreibt man es mit dem Sport, schwächt man das Immunsystem und ist dann sehr anfällig für Infekte. Darauf weist aktuell das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln hin. Marathonläufer kennen das vor allem aus der sogenannten Taperingphase.

Sport in der richtigen Dosis stärkt generell das Immunsystem. Moderat und vernünftig betrieben hilft das Hormon Adrenalin dabei das Immunsystem zu aktivieren. Mit der Zeit wird es durch Sport sogar immer stärker.

Übertreibt man es jedoch regelmäßig und treibt den Körper über seine Grenzen hinaus, macht man diesen Effekt zunichte und dreht ihn sogar ins Gegenteil um. Bei sehr hoher Belastung stößt der Körper vermehrt das Hormon Cortisol aus. Dieses Stresshormon schwächt das Immunsystem und es kommt zum sogenannten „Open-Window-Phämomen“.

Das heißt das Fenster für alle möglichen Krankheitserreger steht weit offen. Dieser Zustand kann nur wenige Stunden, aber unter Umständen auch tagelang anhalten. Daher als Hobbysportler beim Sport nicht zu sehr übertreiben, denn krank sein nützt einem dann auch nichts mehr!

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Kommentare
2 Antworten zu “Auch beim Sport auf die richtige Dosis achten und Open-Window-Phämomen vermeiden”
  1. Raphaela sagt:

    Super, herzlichen Dank für diesen Artikel! Hast du auch schon persönlich mit diesem Phänomen Erfahrungen gemacht? Das würde mich sehr interessieren. Eventuell könntest du dem Thema ja einen weiteren Blogpost widmen?

    Liebe Grüße,
    Raphaela

  2. Daniel sagt:

    Hallo Raphaela,
    gerade aus der Marathonvorbereitung kennen das viele Läufer. Man trainiert gerade in den letzten Wochen davor sehr intensiv und geht dann kurz vor dem Wettkampf in die Tapering-Phase, wo der Körper sich erholen soll. Viele werden aber genau dann von einer Erkältung erwischt. Besonders bei den Herbstmarathons kommt das zum Tragen, da man noch an das Training im Sommer gewöhnt ist, wo die Kleidung nach dem Training schnell trocknet. Im einsetzenden Herbst ist es aber morgens und abends schon kühl und in nasser Kleidung ist man extra anfällig für Infekte. LG, Daniel

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