Jahresrückblick 2016: Die Sport-Highlights vom Sports-Insider

Today is day one! Mein Kopf steckt irgendwie noch im ruckeligen Jahresausklang 2016 fest, während meine Beine schon den ersten Zielen für 2017 entgegen laufen. Höchste Zeit also, um auf das Sportjahr 2016 zurückzublicken und alle Highlights des Jahres noch einmal zu verinnerlichen.

Doch zuerst möchte ich damit beginnen Danke! zu sagen. Danke an meine Trainer und die Coaches, die mich immer wieder motivieren und mich mit neuen Trainingsmethoden auf neue sportliche Level heben. Ganz vorn steht dabei Piet Könnicke und die Laufgruppe von GoToRun, die bei jedem Wetter rigoros das Marathontraining durchzieht und trotzdem immer die Zeit für ein paar Scherze bleibt. Auch wenn ich mich in 2016 wegen meines individuellen Trainingsplans seltener bei Nike NRC und den adidas Runners blicken lassen habe, fühle ich mich beiden Crews sehr verbunden und will es in 2017 endlich wieder einrichten, öfter in den Gruppen zu laufen. Und auch den Runners Point Run Club wollte ich austesten und mich öfter bei MileHigh Berlin und Dark Forrest Adventure blicken lassen. Nun gut – das gehört dann wohl zu den Zielen für 2017.

Ein riesiger Dank geht auch an alle Sportmarken und Agenturen, die mich wieder perfekt unterstützt haben. Ich habe ein gigantisches Privileg, viele coole Neuheiten als einer der Ersten ausprobieren zu dürfen und noch viel wertvoller sind für mich die Erlebnisse, die ich dank des Supports der Partner machen kann. Skitests mit dem Equipment der kommenden Saisons mit weltbekannten Tourengehern, Radtouren mit Tour de France Profis, Lauftraining und Austausch mit der deutschen Laufelite. Danke für diese großartige Unterstützung und diese Möglichkeiten!

Aber schauen wir doch mal auf 2016. Für mich war es nach 2014 und 2015 ein weiteres fast perfektes Sportjahr. In 2015 habe ich mit dem London Marathon erstmals einen Frühjahrsmarathon mit auf den Plan genommen und damit mein Pensum auf 2 Marathons pro Jahr erhöht. Das habe ich auch im letzten Jahr beibehalten und habe mit mehr als 2.000 Kilometern meine bisher größte Jahreslaufleistung erreicht und an 24 Wettkämpfen teilgenommen, wovon 2 Marathons und 2 Triathlons waren. Wäre ich von Berlin losgelaufen, wäre ich so bis nach Gibraltar gekommen.

Der Januar stand ganz im Zeichen von Kickstart 2016 und auch in diesem Jahr habe ich mit unseren Partnern wieder viele Highlights für Kickstart 2017 organisiert. Es warteten aber auch gleich die ersten coolen Events auf mich. Mit Lena Gercke und den Hahner-Twins gab es eine stattliche Launchparty für den Pureboost X in der Runbase.

#hahnertwins und #lenagercke tragen schon den neuen #pureboostx von #adidas – #boostyourrun #boostberlin #runner #running #adidasrunners

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Am Hackeschen Markt hatte endlich auch der neue New Balance Store eröffnet und lud zu einer winterlichen Laufrunde an der Spree entlang.

#flashback vom letzten Donnerstag vom #newbalance #storeopening in #berlin

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Im Januar ging es dann auch endlich in die Berge nach Osttirol, wo die Neuheiten von Blizzard und Tecnica, neue Helme und Skibrillen von uvex und die neue Columbia-Kollektion auf der Piste ausprobieren konnte.

Ein tolles Treffen der Laufblogger gab es noch kurz vor dem Messebeginn der ISPO, wo die Veranstalter des Wings for Life World Run, das geniale Konzept dieses weltweiten Charity-Laufs präsentierten und mich so mit der Idee begeisterten, daß ich mich kurz danach auch für einen Startplatz in Poznan registrierte.

Mit zwei viel zu kurzen Tagen für die riesigen Hallen der ISPO, war meine Zeit leider zu kurz bemessen, um wirklich alle Highlights der Sportmesse zu erkunden, aber in diesem Jahr werde ich es erneut und mit einer neuen Messestrategie versuchen!

Im Februar und März hiess es vor allem Kilometer machen für Wien! Und wenn ich mir das Trainingspensum anschaue, rechne ich mit einem noch intensiveren Trainingsplan für diesen Winter, denn der Milano Marathon ist im Gegensatz zum Vienna City Marathon bereits Anfang April. Trainingshighlights wie das Marathontraining mit Arne Gabius sind da einfach sehr erfrischend im monotonen Trainingsalltag.

Und noch ein bisschen mit Arne Gabius und dem #NRC geballert. Damit ordentlich über #30k auf der Uhr. #läuft

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Im April ging es zur Entspannung und zum Abschlusstraining für ein paar Tage ins Kyffhäuser-Gebirge und es folgten dann endlich die ersten großen Wettbewerbe des Laufjahres 2016 und damit auch die Belohnung für das harte und umfangreiche Wintertraining. Den Berliner-Halbmarathon lief ich etwas unentschlossen, halb im Schongang, halb Vollgas in 1:36:24h als schönen Leistungstest für den Wien Marathon, wo ich mit meiner neuen Marathonbestzeit von 3:26:29h belohnt wurde.

Direkt nach dem Wien-Marathon ging es in den Flieger nach Los Angeles. Die Matathon-Regenerationsläufe am Strand von Manhatten Beach machen zu dürfen ist ein wunderbares Privileg und eine schöne Belohnung für die harten Wintertrainings. In L.A. war ich auch beim Training vom NRC dabei und traf witziger Weise Maria, eine ausgewanderte Berlinerin, die mit mir schon bei den 798 Runners trainierte.

Und dieses Gefühl der globalen Läufercommunity durfte ich im April auch in London noch einmal erfahren, als ich mit dem NRC in London trainierte. Völlig ohne Vorbehalte kann man überall auf der Welt mittrainieren, ist sofort in die Gruppe integriert – alles was zählt ist die Lust am Laufen!

Im Mai ging es dann gleich mit vielen tollen Events weiter. Ich hatte mich für den Wings for Life World Run für Posznan statt München entschieden, weil es von Berlin aus einfach schneller zu erreichen ist. Ich war zwar gesundheitlich etwas angeschlagen und die Hitze war brutal, aber es hat so viel Spaß gemacht, daß ich in 2017 auch wieder in Poznan beim Wings for Life World Run starten werde.

Das viele Rennen im Kopf entschieden werden, habe ich in 2016 wieder beim Big25 in Berlin gesehen. Nach einer schlimmen, schlaflosen Nacht wollte ich eigentlich gar nicht starten und habe dem Rennen dann aber doch eine Chance gegeben und siehe da: Neue Bestzeit für den Big25!

Entspannter ging es da beim Happy Yoga Event in Potsdam zu, wo zusammen mit Fabletics mitten in der Stadt unter freiem Himmel und völlig kostenlos eine Yogasession veranstaltet wurde. Es ist einfach unglaublich, wie man es mit Yoga schafft, seine Umgebung auszublenden und sich zu fokussieren. Ich habe die Stadtgeräusche jedenfalls während der Session nicht mehr gehört.

Im Juni kam dann eines meiner größten Highlights des Jahres. Schon lange hatte ich mit dem Gedanken gespielt mal einen Triathlon zu probieren und habe mich dann endlich auch mal durchgerungen mich anzumelden. Die Wahl war auf den Berlin-Triathlon gefallen und dank der tollen Erfahrung, die ich bei meinem ersten Triathlon machen konnte, bin ich jetzt offiziell „trifiziert“, wie mir jemand in die Kommentare schrieb. Seit dem gehört mindestens ein Triathlon auf meinen Wettkampfkalender und das wird auch 2017 wieder so sein.

Läuferisch gesehen war die Trainingseinheit mit Lisa Meyer einfach toll, gerade weil sie eine so geniale Saison in 2016 hatte. Und auch radsporttechnisch gab es im Juni ein spektakuläres Erlebnis mit FitBit und Jens Voigt, mit dem wir gemeinsam durch den Grunewald zur Tour de Berlin fuhren.

Im Juli war dann wieder die Zeit des intensiveren Marathontrainings angebrochen, denn die Zeit bis zum Berlin-Marathon rückte näher und näher. Da ich ja aber nun offiziell trifiziert bin, habe ich noch schnell einen weiteren Triathlon eingeschoben. Mit einer Kurzdistanz kann man das beim Templin Triathlon ruhig mal machen, auch wenn man zum Frühstück ein Intervalllauftraining serviert bekommen hat. Irgendwas ist ja immer.

Aber auch bei den Laufevents habe ich alles mitgenommen, was der Terminkalender hergab und war beim Havellauf, der City Night und beim Intersport Olympia Lauf recht erfolgreich am Start. Inspirierend war auch das Treffen mit Florian Hambüchen vor seiner Abreise zu den Olympischen Spielen. Er war zuversichtlich und wir haben ihm alles erdenklich gute gewünscht, aber wer hätte geglaubt, daß er nach dieser schwierigen Vorbeitungsphase mit Verletzungen tatsächlich olympisches Gold holt!

Im August war endlich mal wieder Urlaub angesagt und die Stille der Naturidylle an der Nordseeküste Dänemarks haben mich so gigantisch schnell entspannt und geerdet, wie selten zuvor. Über die grünen Deiche zu laufen und das Gras unter den Füßen zu spüren und ringsherum nur Natur war ein perfektes Ambiente für meine Longruns in dieser letzten Vorbereitungsphase für den Berlin-Marathon.

Danach ging es weiter an die Ostsee, wo ich auf meinen Hausstrecken auf den Deichen von Zingst und Umgebung meine Kilometer machte und lernte, daß es sinnvoll ist die Windrichtung vor dem Loslaufen zu checken, wenn man nicht den Rückweg bei einem Longrun mit Gegenwind laufen will. Zum Monatsabschluss gab es dann einen weiteren Formtest beim Sportscheck Stadtlauf, der eigentlich ruhig sein sollte, aber zum Ende hin doch etwas tempomäßig eskalierte. Aber gerade wenn man noch Reserven hat, machen diese Laufduelle so unglaublich viel Spaß.

Hautnah dabeisein konnte ich im September beim Red Bull Air Race am Lausitzring. Man kann sich wirklich nur schwer vorstellen, welchen Fliehkräften die Piloten bei den steilen Flugmanövern ausgesetzt sind. Auf der Liste potentieller zukünftiger Hobbys bekommt Rennpilot einen eigenen Eintrag.

Der September stand dann ganz klar im Zeichen des Berlin-Marathon, wo ich meine Serie mit Teilnahme Nummer 5 ohne Unterbrechung fortsetzte. Leider war ich mit dem Rennverlauf überhaupt nicht zufrieden. Es war ein tolles Gefühl so viele bekannte Gesichter auf der Strecke zu sehen und hier und da ein Pläuschchen zu halten – aber diese Ablenkung und in gewissem Maße auch Überheblichkeit gegenüber der Aufgabe Marathon hat mich wahrscheinlich auch meine Bestzeit gekostet, die vom Trainingsstand her drin gewesen wäre. 3:40:08h stand am Ende auf meiner Urkunde – so lernt man dazu!

Eine schöne Aufmunterung nach dem suboptimalen Berlin-Marathon folgte dann gleich am nächsten Tag, wo ich mit Matthias Schweighöfer laufen dufte. Und da war es wieder – dieses Lauffieber. Weitermachen, Bessermachen und nuur nicht stehenbleiben! Die Krone war gerichtet und der Schmerz vergessen – die Augen nach vorn auf neue Aufgaben gerichtet. Danke Matthias Schweighöfer, Danke Jan Fitschen und Danke NRC!

Im Oktober folgten dann noch ein paar schnelle Rennen, bei denen ich versuche meine Marathonform noch für ein paar Bestzeiten auf 10km-Distanzen zu nutzen. Zum ersten Mal fand auch in Potsdam ein Intersport Olympia Lauf statt, gefolgt vom Lauf der Deutschen Einheit und dem The Great 10k Berlin.
Den Intersport Olympia Lauf lief ich in einer ruhigen ersten Runde und beschleunigte dann etwas in der zweiten Runde, wollte mir aber Luft für den Einheitslauf am nächsten Tag lassen. Dort legte ich dann auch eine neue Bestzeit hin, habe aber eine Rechnung mit dem neuen Erst- und Zweitplatzierten in meiner Altersklasse offen – denn ich will meinen Titel zurück.

intersport-olympia-lauf-potsdam

Leider bleibt auch in 2016 die 40min-Marke auf 10 Kilometer ungebrochen. Für 2017 muss wohl eine neue Trainingsstrategie her, damit ich nicht mehr so knapp daran vorbeischramme, sondern die Zeitbarriere endlich knacke.

Nach einer solch intensiven Saison war es auch richtig schön, sich mal Aufgaben wie dem Test der Wasserrutschen im Tropical Islands hinzugeben und den neuen Außenbereich Amazonia kennenzulernen, über den ich zwar schon zu Baubeginn geschrieben, aber es nach der Eröffnung noch nicht zu einem Besuch geschafft hatte.
Und weil es so schön war, habe ich im November beim Lauf in die Tropen erst ein paar Runden im das Tropical Island herumgedreht, bevor ich dann zum chilligen Teil in der Bade- und Saunalandschaft übergehen und meine Laufsaison damit offiziell beendet habe.

Der Dezember war leider ziemlich stark von Erkältungsphasen geprägt, so daß mein Sportleben auf ein ziemliches Minimum heruntergefahren werden musste. Um so schöner war es, als dann gegen Mitte Dezember endlich alles auskuriert war und ich wieder durchstarten konnte. Schlittschulaufen und Rodeln in der Winterwelt in der Autostadt in Wolfsburg waren das Highlight des Monats und zum ersten Mal nahm ich auch an einem Silvesterlauf teil. Jetzt fehlt mir für 2017 nur noch eine passende Verkleidung. Als Berliner habe ich ja einen Gendefekt was die Begeisterungsfähigkeit für Karneval, Fasching und Dergleichen angeht, aber ich springe gern über meinen Schatten.

Danke an alle, die mich in 2016 begleitet haben, sei es im Training, bei Wettkämpfen auf Facebook, Instagram oder durch das „Rücken freihalten“ im Job oder privat und danke für die vielen anderen tollen Treffen, Rennen und Events, die den Rahmen dieses Rückblicks gesprengt haben. Viele meiner Eindrücke habe ich in meinen Monatshighlights ausführlicher beschrieben, falls Ihr Euch beispielsweise für bestimmte Laufevents interessiert, an denen ich schon teilgenommen habe.

Hier gibt es den Rückblick vom Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.

Für 2017 möchte ich neben den Klassikern in der Region Berlin-Brandenburg auch wieder mehr Abwechslung in meinen Trainingsplan bringen. Für den Frühjahrsmarathon zieht es mich in 2017 nach Mailand und auch ein Triathlon ist wieder auf dem Plan und ich spiele mit dem Gedanken mich bei einer noch längeren Distanz anzumelden. Ich habe mir auch ein reines Radrennen auf den Wettkampfplan gesetzt, denn ich bin in den letzten beiden Jahren einfach zu wenig gefahren und habe bei den Triathlons dort auch einiges an Zeit verloren. Wenn es klappt, versuche ich auch noch einen weiteren Marathon aus der World Marathon Majors Serie abzuhaken, damit ich der Big Six Medialle ein Stückchen näher komme.

Ganz besonders freue ich mich aber darauf, in den Startblöcken bei den vielen 2017er-Events wieder viele bekannte Gesichter zu sehen! Also packen wir es an – Heute ist Tag 1/365!

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