10 Fitness-Trends der Zukunft: 2017 sind Aerial Yoga, Piloxing, Barre Concept & Hot Hula in

Neue Trendsportarten im Fitness bedeuten nicht nur neue Möglichkeiten, um Fettpolster zu verbrennen und den Körper fit zu machen, sie versprechen auch viel Spaß an neuen Trainingsformen und neue Trainingsimpulse für den Körper. Und das ist bekanntlich eine der Grundvoraussetzungen, um motiviert zum Training zu gehen und die eigenen Ziele für das neue Jahr zu erreichen. Ein guter Grund also, um zu schauen, auf welche Trends sich Sportler 2017 freuen dürfen. Dabei sind vor allem wieder die USA ein Vorreiter, was Fitnesstrends der Zukunft angeht.

Grundsätzlich gibt es mehrere große Trends zu beobachten. So schreitet die Digitalisierung und Personalisierung der Studios immer weiter voran. EMS-Training, virtuelle Trainer, digitale Trainingspläne und automatische Trainingsdatenerfassung und -Analyse – das werden wir in 2017 noch viel verstärkter sehen. Gleichzeitig geht der Trend weg vom großen Fitnessstudio mit gigantischen Geräteparks und dem „wir bieten alles“ Ansatz hin zu kleinen, spezialisierten und auch persönlicheren Boutique-Studios in denen vergleichsweise kleine „Mitglieder-Familien“ in viel engerem Kontakt stehen und gezielt bestimmte Trainingsmethoden perfektionieren, wie Crossfit, Yoga, Cycling oder Barre. Dabei setzen die Studios auch viel mehr auf eine abgestimmte Atmosphäre. John Reed lockt mit Training in Discoathmosphäre und BeCycle wirkt beispielsweise wie ein Spa oder Wellnesstempel, während viele Crossfit-Boxen auf den rohen, urbanen Industrie- oder Loft-Look setzen.

Aerobic – Eine alte Bekannte neu entdeckt
Zu den Überraschungen gehört sicher die Wiederentdeckung der Aerobic. Das tanzende Workout war schon in den 80er Jahren beliebt. Doch wer den physiologischen Nutzen der Sportart genauer betrachtet, wird sich über die Renaissance dieses Fitnesstrends kaum noch wundern. Das Training umfasst nahezu den gesamten Körper, wobei sowohl die Kraft als auch die Ausdauer des Körpers trainiert werden. Ob die grellen Anzüge und Stirnbänder dafür wieder hervorgeholt werden, bleibt allerdings jedem selbst überlasen.

Soulcyling – In der Gruppe zu schnellen Beats strampeln
Dieser Trend dürfte wohl bisher eher unbekannt sein, was sich aber sicher sehr bald ändern wird. In New York machen sich bereits viele Prominente auf diese Weise fit. Im Prinzip funktioniert das Soulcycling wie klassisches Spinning, also Indoorcycling bei hoher Belastung. Dieses wird allerdings umrahmt von elektronischer Tanzmusik mit schnellen Beats. Das ganze dann noch bei Diskobeleuchtung und in der Gruppe, schon steht das Soulcycling Workout.

Boxen – Ohne Gegner aber mit viel Power
Boxen ist sicher keine neue Entdeckung an sich, der Sport ist schon seit vielen Jahrzehnten bekannt. Neu ist aber, dass diese Sportart im Fitnessbereich Verbreitung findet. Grund ist, dass Boxer bei ihrem Training den gesamten Körper beanspruchen. Kraft und Ausdauer gehören zu den Fähigkeiten, die jeder gute Sportler in diesem Bereich aufweisen sollte. Dieses Ziel verfolgen auch alle, die Fitness betreiben. Nicht verwunderlich also, dass Boxen damit auch zu den neuen Trends für 2017 zählt. Selbstverständlich, ohne am Ende wirklich in den Ring steigen zu wollen.

PHIIT – HIIT trifft Pilates
Waren HIIT und Pilates im vergangen Jahr noch zwei getrennte Trendsportarten, werden die positiven Eigenschaften beider Trainingsarten in diesem Jahr kombiniert. Das PHIIT ist dabei im wahrsten Sinne ein hochintensives Training, bei dem viele Kalorien verbrannt werden. Außerdem wird die Ausdauer des Körpers verbessert, auch die Kraft nimmt mit regelmäßigen Workouts deutlich zu. Aus dem Pilates werden dabei Übungen übernommen, die mit dem eigenen Körpergewicht auskommen.

Piloxing
Piloxing ist eine spezielle Trainingsvariante des neuen PHIIT-Trends, bei dem Elemente aus dem Boxen und Kickboxen mit stehenden Elementen aus dem Pilates kombiniert werden. Dabei werden Kondition, Koordination, Flexibilität und Stabilität zusammen mit mentalen Trainingseffekten verbessert.

Poolbiking / Aquacycling – Im Pool strampeln, Spaß haben und Kalorien verbrennen
Dass Indoorcycling und Spinning effektive Methoden sind, um Ausdauer und Fitness zu verbessern, ist wohl jedem Sportler bekannt. Manchmal ist es aber ein wenig öde, immer im Studio zu strampeln. 2017 heißt es deshalb: „Raus in den Pool!“. Das Fahrradfahren im Wasser bereitet viel Spaß und Freude und kann auch gut gemeinsam mit Freunden praktiziert werden. Zudem ist es ein sehr intensives Training, beim dem schnell viele Kalorien purzeln. Auch viele Schwimmbäder bieten inzwischen Poolbiking oder Aquacycling an.

Aquabouncing – Hüpf im Pool!
Ähnlich wie beim Poolbiking wurde beim Aquabouncing eine Sportart vom Land ins Wasser verlegt, um das Training noch intensiver zu machen und neue Impulse zu setzen. Beim Aquabouncing trainiert man auf dem Trampolin, aber eben im Wasser. Neben SUP-Yoga und Poolbiking ist Aquabouncing einer der neuen Trends beim Aquafitness.

Barre Concept – Viele Wege führen zum Ziel
Für das Jahr 2017 ist besonders der positive Mehrfachnutzen kombinierter Sportarten im Trend. Beim Barre Concept wird dies in Vollendung betrieben. Einzelne Sportarten haben meist bestimmte Kernelemente, die konkrete Muskeln trainieren. Beim Barre Concept werden diese zu einem ganzheitlichen Ansatz vereint. Mit Übungen aus dem Yoga, dem Pilates, dem Ballett und dem klassischem Krafttraining lassen sich sämtliche Muskelpartien im Körper gezielt trainieren.

Pound Fitness – Trommel Dich fit!
Beim Pound Fitness werden Drumsticks verwendet, wie man Sie von den Schlagzeugern von Rockbands kennt, um Fitnessmoves mit Trommelbewegungen und anfeuernden Drumbeats zu kombinieren. Die Pound Fitness Drumsticks sind natürlich keine normalen Drumsticks, sondern spezielle Fitnessvarianten aus Kunststoff, aber sie sehen zumindest so aus und wir dürfen uns beim Training endlich alle ein bisschen wie ein Rockstar fühlen.

Crunning – Der Fitnesstrend aus Australien
Ein wenig verrückt sind sie wohl, die Fitnessfreaks aus Australien. Das von ihnen entwickelte Workout hat es wirklich in sich. Beim Crunning wird gleichzeitig gekrochen und gerannt, der Sportler bewegt sich also gewissermaßen auf allen Vieren fort. Dieses Training soll Arme, Beine und Schultern gleichermaßen trainieren. Auch wenn es von außen betrachtet ein wenig komisch aussehen mag, bei einer Crunning Einheit werden tatsächlich viele Kalorien verbrannt. Wichtig dabei ist allerdings die korrekte Rückenhaltung, damit dieser nicht zu sehr belastet wird.

Aerial Yoga – Halsüberkopf in die Schwerelosigkeit
Das Konzept gibt es eigentlich schon länger, aber in Deutschland hat Aerial Yoga erst im letzten Jahr langsam an Bedeutung gewonnen und ist einer der Megatrends. Beim Aerial Yoga trainiert man meist hängend in einem Tuch und kann dadurch quasi schwebend noch abwechslungsreichere und elegantere Yogaübungen praktizieren.

Hot Hula – Zumba auf hawaianisch
Mit Hot Hula kommt eine neue Variante des tanzbasierten Trainings nach Deutschland, ähnlich den bekannten Zumba oder Ginga-Trainings. Beim Hot Hula werden aber die Tanzbewegungen aus Hawaii aufgegriffen, so daß das Training sehr bauchtanzlastig ist.

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