Die Gerümpel-Diät: Mehr Ordnung im Leben und dabei abnehmen?

cc by flickr/ DoJoe

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Diät-Ratgeber gibt es viele auf dem Markt und sie ähneln sich meist ziemlich. Ab und an findet man aber Bücher, die sich von den anderen abheben, egal, ob man nun die Vorschläge darin teilt oder nicht. Bei Bastei Lübbe ist das Buch „Die Gerümpel-Diät“ von Peter Walsh erschienen. Er vertritt die Auffassung, dass bei vielen Menschen Übergewicht bereits beim Zustand der eigenen Wohnung anfängt.

Man solle seine Wohnung also „entschlacken“ und sauber und ordentlich halten um seinen eigenen Kilos den Kampf anzusagen. Was im ersten Moment komisch klingt, macht vom Grundprinzip her durchaus Sinn. Laut Walsh haben viele Menschen, die im Chaos wohnen, den Fokus im Leben verloren. Diese Leere würde man mit Essen stopfen. Zudem sind Menschen, die häufiger für Ordnung sorgen an sich meist aktiver.

Walsh rät nun in seinem Buch dazu, sich zunächst an die eigenen vier Wände und somit einen neuen Schritt in seinem Leben zu machen. Im Schlafzimmer mistet man zum Beispiel den Kleiderschrank aus und trennt sich bewusst von Sachen, in die man nicht reinpasst. Die Hoffnung dort irgendwann noch hineinzupassen, mache einen nur träge.

In der Küche kocht man eher gesund, wenn man Platz dazu hat und sich vorher nicht durch Abwasch und Co. kämpfen muss. Der Esstisch sollte stets frei sein, damit man sich zu einer schönen Mahlzeit Zeit und Ruhe nehmen kann. Im Bad rät der Autor dazu, die Waage wegzuschmeißen und nicht auf Zahlen zu achten. Sinniger ist ein Ganzkörperspiegel, in dem man realistisch seinen Problemzonen ins Auge blickt. Was haltet ihr von dem Ansatz?

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