Mehr Bewegung durch subtile Anreize

Die meisten von uns kennen den inneren Schweinehund nur allzu gut. Er setzt immer dann ein, wenn wir eigentlich wissen, dass wir etwas tun müssen, zu dem wir uns aber nicht oder nur schwer überwinden können. In solch einer Situation helfen auch meist keine rationalen Gründe oder gute Ratschläge. Die meisten Sportler haben aber auch gleichzeitig folgendes am eigenen Leib erfahren: Gehört die Bewegung erst einmal zur täglichen Routine, hat der innere Schweinehund auf einmal Pause.

Der Grund dafür liegt ganz einfach darin, wie wir Menschen tagtäglich Entscheidungen treffen: Die einen fällen wir aus rationalen Gründen, die anderen wiederum einfach aus Gewohnheiten und unbewussten Mustern heraus. Britische Verhaltensforscher raten daher nun allen, die den inneren Schweinehund überwinden wollen, über die unbewusste Ebene statt über die rationale zu gehen.

Das heißt also, dass die Salatbar, wenn sie näher platziert ist als die Kuchen, meist eher angenommen wird als umgekehrt. Schließen sich die Türen von Aufzügen sehr langsam oder funktionieren einige Aufzüge gar nicht, nehmen wir eher die Treppe. Man sollte sich also durch solche kleinen Tricks neue Gewohnheiten antrainieren. Die Forscher gehen dabei soweit, dass sie sich wünschen, dass dieses Verhalten bereits bei der Planung von Gebäuden oder Büros einfließt. So könnte man von Anfang an zum Beispiel Häuser bauen, die zu mehr Bewegung einladen.

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