Abgesagter New York Marathon: Ärger und Laufen für den guten Zweck

cc by wikimedia/ Dirk Ingo Franke

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Hurrikan „Sandy“ hat bekanntermaßen auch in der Metropole New York für schwere Schäden gesorgt. Interessant ist es, wie unterschiedlich jedoch das Empfinden von Krisen ist: Während in Ländern wie Haiti das Leid der Menschen durch diese Naturkatastrophe unermesslich ist, wird in New York um den Marathon gestritten, der zum ersten Mal seit seiner Premiere im Jahr 1970 abgesagt wurde…

Der Ärger rund im den abgesagten New York Marathon ist groß, denn lange Zeit hieß es, dass das prestigeträchtige und vor allem millionenschwere Event trotz der Sturmschäden und der rund 80 Toten stattfinden werde. Daraufhin reisten Tausende Teilnehmer aus der ganzen Welt an, hatten dafür zum Teil lange gespart und mussten nun hören, dass der Lauf doch nicht stattfinden werde.

Rund 45.000 Teilnehmer hätten an den Start gehen sollen, von denen nun vielleicht etliche Schadenersatzklage einreichen werden. Damit würde der New York Road Runners Club, der das Event organisiert, wohl vor dem finanziellen Aus stehen, denn es wurde leider betont, dass er nicht aufgrund unbeeinflussbarer Umstände abgesagt wurde! Hinzu kommen die finanziellen Einbußen durch die Absage. Was die Versicherung davon übernimmt, ist aktuell nicht klar.

Es wird jedoch nicht nur gestritten: Einige angereiste Athleten beweisen Sportsgeist und verteilten Hilfsgüter an die Opfer von „Sandy“ und blieben in New York um beim Aufbau zu helfen. Zusätzlich fand ein „Run Anyway“-Marathon statt, an dem sich rund 3.000 Läufer beteiligten. Die bereits eingekauften Lebensmittel für das Event wurden ebenfalls an Bedürftige verteilt.

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