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Boxen: Weit mehr als nur ein Hau-drauf-Sport

Die Zeiten, in denen Boxen als Hau-drauf-Sport bezeichnet wurde, gehören der Vergangenheit an. Heutzutage kann die sportliche Betätigung mit gepolsterten Handschuhen fast schon als Trend bezeichnet werden. Sie ist bekannt für den Abbau von Aggressionen, doch auch ausgeglichene Gemüter finden gefallen an dem Sport. In diesem Artikel widmen wir uns der Geschichte, der aufkommenden Popularität und den Vorzügen, die Boxen mit sich bringt.

Eine 3000 Jahre alte Sportart

Die Ursprünge des Boxens gehen weit in die Vergangenheit zurück. Überlieferungen zufolge wurde bereits vor 3000 Jahren zum Amüsement geboxt. 688 vor Christus wurden Boxwettkämpfe in Griechenland im Rahmen der Olympischen Spiele ausgetragen. Bereits damals gab es ein festgelegtes Regelwerk für das Kräftemessen im Ring.

Im 20. Jahrhundert schlug die Sportart zwei verschiedene Wege ein: Im olympischen Amateursport geht es in erster Linie um Technik und Können. Die Gesundheit hat einen hohen Stellenwert. Das Gegenstück dazu bildet das Profiboxen, das ein K. O. des Gegners zum Ziel hat. Professionelle Kämpfe genossen große Beliebtheit. Zuschauermassen strömten zu spektakulären Austragungen, Kämpfe wurden im Fernsehen ausgestrahlt: Eine Entertainment-Industrie war geschaffen.

Boxen und die Sportwetten

Wie bei allen beliebten Sportarten wird auch beim Boxen gerne auf den Ausgang der Begegnungen gewettet. Besonders bei den epischen Fights wie Klitschko gegen Lewis oder Ali gegen Frazier spekulierten Abertausende Menschen, welche Sieger aus den Kämpfen hervorgehen würden. Es ist beliebt wie eh und je, den ohnehin schon spannenden Wettkämpfen durch eine Tippscheinabgabe noch zusätzliches Adrenalin zu verleihen.

Fast jeder Buchmacher hat heutzutage eine solide Auswahl an Boxkämpfen im Repertoire. Möchten Sie auf die nächste Begegnung von Tyson Fury, Jack Paul, Carlos Takam oder weiteren Boxern tippen, können Sie bei Comeon sportwetten vorbeischauen oder ähnliche Plattformen.

Weg vom Zuschauer, rein ins Vergnügen

Keine Frage: Legendäre Boxkämpfe mitzuverfolgen ist spannend, doch mindestens ebenso aufregend kann es sein, sich die Handschuhe selber überzuziehen. Beim Boxen handelt es sich um einen Ganzkörpersport, bei dem jede Muskelgruppe betätigt wird. Darüber hinaus wird Kondition aufgebaut.

Nicht nur der physische Part des Körpers kann von der sportlichen Betätigung profitieren, sondern auch die Psyche. Boxen kann nachhaltig das Selbstwertgefühl sowie das Selbstbewusstsein stärken. Außerdem können Sie sich durch den Sport richtig auspowern, wodurch gleichzeitig angestaute Aggressionen abgebaut werden. Beim Training mit einem Partner werden außerdem Reflexe und die Konzentration gefördert.

Wer die Sportart gerne einmal ausprobieren möchte, kann sich an einen Personal Trainer wenden oder bei einer Probestunde im Boxverein mitmachen. Falls das notwendige Equipment vorhanden ist, kann selbstverständlich auch zu Hause geboxt werden. Es empfiehlt sich jedoch, mit den Techniken vertraut zu werden, um Bewegungen richtig auszuführen und somit Verletzungen vorzubeugen.

Es ist jedem freigestellt, ob es beim Training bleiben soll oder ob Sie sich bei Kämpfen probieren möchten. Natürlich laufen Amateurkämpfe anders ab, als wir es aus dem Fernsehen kennen. So gibt es Formate mit Schutzausrüstungen wie gepolsterten Helmen. Auf diese Weise können Sie ein Gefühl für den Kampf bekommen, ohne böse Verletzungen befürchten zu müssen.

Fazit: Boxen auch für mich?

Boxen begeistert unzählige Menschen und das bereits seit Tausenden von Jahren. Neben dem Zuschauen von Boxkämpfen wird die Ausübung der Sportart immer beliebter. Unter Berücksichtigung möglicher gesundheitlicher Einschränkungen ist der Sport prinzipiell für jeden geeignet. Je nach Vorlieben können Sie Ihren Fokus auf Muskel- und Konditionsaufbau und/ oder auf den Wettkampf legen. Suchen Sie sich ein Studio aus, dass Ihren Wünschen entspricht.

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