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Debatte um Wasserkonsum

Wenn es um Sport oder Abnehmen geht, dann hören wir immer wieder den Tipp, dass man so viel Wasser wie möglich trinken soll. In manchen Quellen ist sogar von bis zu drei Litern am Tag die Rede. Ein Team britischer Wissenschaftler hat diese Angaben nun in einem Artikel im „British Medical Journal“ angezweifelt und so die Debatte um den täglichen Wasserkonsum neu angestoßen.

Viele Richtlinien für den täglichen Wasserbedarf seien von der Industrie vorgegeben und die passenden Studien werden natürlich gleich mit in Auftrag gegeben. So wird die Kampagne „Hydration for Health“, die in Großbritannien fast schon allgegenwärtig ist und immer wieder auf die Wichtigkeit eines hohen Wasserkonsums hinweist, vom Lebensmittel-Riesen Danone finanziert. Ach ja, und Danone gehören zufälligerweise auch Marken wie Evian oder Volvic.

Auf der anderen Seite wissen wir alle, dass wir eine ausreichende Menge Wasser zu uns nehmen müssen und dass zucker- oder chemiehaltige Getränke schädlich sind und zu Übergewicht führen können. Daher sollte man sich wohl an die alte Regel von gut 1,5 Liter am Tag halten und sich nicht von immer höher werdenden Mengenangaben verunsichern lassen.

Vor allem im Sommer ist die Flüssigkeitszufuhr essentiell. Naja, und dass uns die Lebensmittelindustrie gerne den einen oder anderen Bären aufbindet, wissen wir ja bereits.

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