Testbericht: Nike Free 1.0 Cross Bionic

Mit den tollen Laufschuhneuheiten aus dem Free-Running-Segment, der Eröffnung des Nike Mitte Stores und regelmäßigen Lauf-Events darf Nike sich aktuell zu den beliebtesten Laufschuh-Spezialisten zählen. Zu meiner großen Freude wollte die Sport- und Lifestylemarke sich damit aber nicht zufrieden geben. Mit dem Nike Free 1.0 Cross Bionic hat ein Women’s-Trainingsschuh speziell für funktional ausgerichtete Workouts Einzug in die Swoosh-Familie erhalten. Yeah!

Musste ich als Functional- und CrossFit-Begeisterte natürlich sofort ausprobieren. Meine Erfahrungen teile ich gerne mit euch, denn für mich ist dieser Schuh eine absolute Bereicherung, nachdem andere Schuhe sich als wenig förderlich erwiesen haben.

Was muss ein Schuh für funktionales Training können?

Mir war schon öfter aufgefallen, dass sich nicht jeder Schuh optimal für die explosiven Bewegungsabläufe, Sprünge, Kletter- und Bodenübungen, die ein funktionales Training erfordert, eignet. Der Knackpunkt war häufig das zu hohe Profil oder fehlende Flexibilität bei gleichzeitigem Wunsch nach Stabilität – tatsächlich gleich drei Wünsche auf einmal, die sich offenbar nicht so ohne weiteres kombinieren lassen.

Das Problem mit herkömmlichen Trainingsschuhen

Als absolute Katastrophe bei Box Jumps, gesprungenen Kniebeugen, Ausfallschritten oder auch Bodenübungen wie Mountain Climbers habe ich bisher Laufschuhe mit hoher Sprengung, also deutlicher Differenz zwischen der Rückfuß- und Vorfuß-Sohlendicke, und relativ unbiegsamer Sohle empfunden. Katzenartige Sprünge mit unhörbarem Aufkommen, wie sie die Drill Instructor der Boot Camps gerne sehen und nicht hören wollen – fast unmöglich.

Bei Split Squats (gesprungenen Ausfallschritten), Kettlebell-Übungen und anderen explosiven Bewegungsabläufen ist eine gute Balance gefragt; auch hier würde man am besten barfuß abschneiden, aber man kann ja nicht bei jeder Übungsstation die Schuhe wechseln oder gar ausziehen. Die wenigen Sekunden braucht man zum Atmen, Trinken oder Aufschreiben des Scores. Schwer genug, nicht die Kreide fallen zu lassen. Jetzt noch Schnürsenkel entknoten? No way. Ambitionierte WOD-Battler kennen die Problematik.

Dir Vorteile des Nike Free 1.0 Cross Bionic

Wie schon erwähnt ist es bei funktionalen Trainings von Vorteil, den Boden unter den Füßen zu spüren. Mit einem 0-mm-Versatz hat der Free 1.0 Cross Bionic das niedrigste Profil von allen Nike Free-Schuhen. Sensationell! Man hat ein barfußähnliches Gefühl, aber kann sich unter anderem dank des Memory Foams in der Fersentasche trotzdem über mehr Stabilität und Halt freuen. Die Gummiaußensohle verfügt über sechseckige Flexkerben, die eine natürliche Fußbewegung in alle Richtung unterstützen.

Die anatomisch geformten Bereiche an der Ferse und dem Vorderfuß sind ebenfalls der Bewegungsfreiheit dienlich. Den Mittelfuß umschließen so genannte Flywire-Fasern, die mit den Schnürsenkeln verflochten sind und für eine adaptive Passform sorgen. Bei dynamischen Bewegungen liefern sie ausreichend Stabilität. Der Fußrücken ist mit TPU verschweißt und gewährleistet Strapazierfähigkeit und Traktion beim Seilklettern. Nicht zuletzt ist der ultraleichte Schuh mit einer vorgeformten OrthoLite-Einlegesohle für eine flexible Dämpfung ausgestattet.

Fazit: Der Schuh mag unscheinbar aussehen, ist aber ein intelligentes Technik-Monster für den ultimativen Beast Mode, das ich allen CrossFitterinnen und Anhängerinnen des funktionalen Trainings nur ans Herz legen kann.

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Kommentare
Eine Antwort zu “Testbericht: Nike Free 1.0 Cross Bionic”
  1. kikicaaaaa sagt:

    Oh mann, einfach geil! Die sehen so bombe aus!!!! :)) (Y)

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