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E-Klappräder: Mehr Mobilität in der Stadt dank platzsparendem Elektrobike

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Das Thema Elektromobilität ist bekanntlich schon seit geraumer Zeit in aller Munde – und das gilt vor allem auch in Bezug auf die überaus beliebten E-Bikes. Dementsprechend verwundert es nur wenig, dass es die praktischen Fortbewegungsmittel inzwischen in den verschiedensten Formen, Farben und Ausführungen zu kaufen gibt. Dazu gehört auch die neuste Weiterentwicklung des motorisierten Fahrrades: Das sogenannte E-Klapprad, das die Vorteile der Elektrounterstützung mit der platzsparenden Zweckmäßigkeit des handlichen Faltrades kombiniert.

Inhaltsverzeichnis
1. Für wen eignen sich E-Klappräder?
2. Was sollte man bei dem Kauf eines E-Klapprades grundsätzlich beachten?
3. Welche technischen Anforderungen sind von Bedeutung?
4. Haben E-Klappräder auch Nachteile?


Für wen eignen sich E-Klappräder?

Das überaus praktische und im Vergleich zu den größeren Elektrofahrrädern überraschend kostengünstige E-Klapprad spielt seine Stärken vor allem in den urbanen Bereichen aus. Wer häufig auf den engen Wegen und Straßen der Städte unterwegs ist, wird das handliche Gefährt schnell zu schätzen wissen, da es nicht nur leicht ist, sondern auch im ausgeklappten Zustand nur sehr wenig Raum einnimmt. Dementsprechend ist es speziell für Berufspendler geeignet, da sich das motorisierte Klapprad mit nur wenigen Handgriffen im Kofferraum verstauen lässt und auch in Bus und Bahn kaum Platz wegnimmt. Darüber hinaus gilt das E-Klapprad als praktischer Begleiter auf Reisen und für alle, die in der Stadt auf das Auto verzichten möchten. Und durch die bequeme Mitnahme des zusammenklappbaren Fahrrads ins Büro wird zugleich jegliche Sorge vor Diebstahl hinfällig.

Was sollte man bei dem Kauf eines E-Klapprades grundsätzlich beachten?

Bevor man sich ein E-Klapprad zulegt, gilt (wie auch bei allen anderen E-Bikes): erst informieren, dann kaufen. Denn nicht zuletzt aufgrund der verschiedenen Hersteller, den zahlreichen Modellvarianten, den zum Teil sehr unterschiedlichen Preisen und den individuellen Ansprüchen sollte der Kauf des passenden Elektrofahrrades wohlüberlegt sein. Tipp: Wer sich nicht sicher ist, welches Modell den persönlichen Bedürfnissen am besten erfüllt, sollte einem Händler vor Ort einen Besuch abstatten. Auf diese Weise kann man das E-Klapprad nämlich nicht nur Probe fahren, sondern sich zudem auch mit dem speziellen Faltmechanismus vertraut machen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass das Gewicht des E-Klapprades den eigenen Anforderungen nicht im Wege steht – vor allem dann, wenn man das Bike beispielsweise tagtäglich mehrere Stockwerke hinauf- und hinuntertragen muss.

Welche technischen Anforderungen sind von Bedeutung?

Bei einem E-Klapprad kommt es zum einen darauf an, dass es sich optimal an die eigene Körpergröße anpassen lässt. Daher sollten sich sowohl die Sitzhöhe, als auch der Vorbauwinkel und die Höhe der Lenkstange ohne großen Aufwand einstellen lassen. Zudem sollten die Bremsen ausreichend Zug besitzen, um das E-Klapprad auch in potenziell gefährlichen Situationen ohne Probleme zum Stehen zu bringen. Und natürlich spielt auch der Motor und dessen Leistung eine wichtige Rolle. Wer mit dem E-Bike zügig von A nach B kommen und es gleichzeitig auch für sportliche Aktivitäten nutzen möchte, sollte sich für einen Motor mit mindestens 450 Watt Leistung entscheiden. Je nach weiterer Ausstattung bietet das Elektrofahrrad dann eine Höchstgeschwindigkeit von rund 20 km/h (in der Pedelec-Variante) bis zu 45 km/h. Und wer auf dem E-Klapprad nicht auf den gewohnten Komfort verzichten möchten, kann je nach Modell und Hersteller gegen einen gewissen Aufpreis sogar auf eine Vollfederung zurückgreifen.

Haben E-Klappräder auch Nachteile?

Abschließend sei noch gesagt, dass E-Klappräder zwar viele praktische Vor-, gleichzeitig aber auch potenzielle Nachteile zu bieten haben. Zu diesen etwaigen Einschränkungen gehören zum einen die deutlich kleineren Reifen, was das Risiko von Fahrradpannen erhöhen kann. Darüber hinaus könnte die längere Lenk- und Sattelstange in Kombination einen Einfluss auf das gewohnte Fahrverhalten haben. Zum anderen gibt es Modelle, bei denen ein gewisser Kraftaufwand vonnöten ist, um das Rad zusammen- und wieder auseinanderzuklappen. Für ältere beziehungsweise körperlich eingeschränkte Personen kann es hier unter Umständen zu Problemen kommen. Darüber hinaus ist so ein E-Klapprad bekanntlich vor allem auf Platzsparen ausgelegt – wer zusätzliches Gepäck mitnehmen möchte, kann dementsprechend schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen.
Alternativ gibt es auch noch die E-Falträder, die dank ihrer zahlreichen Gelenke eine noch kompaktere Faltbarkeit ermöglichen und sich somit auf ein besonders kleines Maß zusammenklappen lassen.

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