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Allbirds Dasher im Test. Erfahrungen mit den nachhaltigen Laufschuhen mit dem CO2-Label

Nicht nur einmal stand ich schon in einem der Stores von Allbirds, die vor allem durch ihre superbequemen Sneaker aus natürlichen Materialien bekannt geworden sind. Aber sowohl in London, als auch in New York konnte ich mich nie für eine der vielen Farboptionen entscheiden.

Mit dem neuesten Modell, gab es jetzt aber für mich den finalen Impuls, endlich mal ja zu sagen. Ja zur Farbe Geyser und ja zum Allbirds Dasher, dem ersten Laufschuh von Allbirds. Wer jetzt aber denkt, der Allbirds Dasher ist einfach ein Merino-Laufschuh, der täuscht sich!

Allbirds Dasher – Der Schuh im Detail

Denn beim Dasher hat Allbirds nicht nur versucht, daß bequeme und natürliche Gefühl der bekannten Sneaker in einen Performance-Schuh zu übertragen, sondern auch besonders nachhaltig sollte der neue Laufschuh werden. Es ging also einerseits darum, möglichst viele natürliche, nachwachsende Rohstoffe einzusetzen und damit den Einsatz von Erdöl zu reduzieren, sondern auch den gesamten Kohlendioxid-Ausstoß während der gesamten Produktionskette zu optimieren. Und da man beim Allbirds Dasher mit 9kg Kohlenstoffdioxid pro Paar fast 30% weniger CO2 produziert, als ein herkömmlicher Sneaker, ist der Dasher auch der erste Allbirds Schuh, der mit dem Carbon Footprint CO2-Label ausgezeichnet ist.

Das Obermaterial ist ein mehrlagiges Stretch-Meshgewebe, daß aus Lyocell besteht. Das Material, daß auch unter dem Namen Tencel bekannt ist, wird aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt und ist eine Zellulosefaser, die nicht nur biologisch abbaubar ist, sondern optimale Eigenschaften für einen Laufschuh hat. Denn die Oberfläche hat eine sehr seidige, glatte Haptik, und wärm dabei ähnlich wie Schurwolle, kühlt ähnlich wie Leinen und ist saugfähiger als Baumwolle. Gleichzeitig ist Lyocell sehr reißfest und somit sehr langlebig. Kombiniert mit ein wenig recyceltem Polyester entsteht eine sockenartige Konstruktion, die eine sehr gute Balance aus Stabilität und Flexibilität bietet.
Für das typische Allbirds-Feeling, ist der Schuh zudem innen mit einer dünnen lage Merinowolle ausgekleidet, die nicht nur sehr angenehm am Fuß ist, sondern mit ihren natürlichen, antimikrobiellen Eigenschaften auch gesundheitlich interessant ist.

Lyocell – auch als Tencel bekannt – ist eine sogenannte “Man-made Zellulosefaser”, also eine aus natürlichen Rohstoffen industriell hergestellte Faser. Sie wird aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt und ist biologisch abbaubar.

Die Faser hat eine außergewöhnlich glatte Oberfläche mit seidigem Griff, wärmt fast so gut wie Schafschurwolle, kühlt ähnlich wie Leinen und ist saugfähiger als Baumwolle. Dazu ist Lyocell auch nass äußerst reißfest und somit ein sehr langlebiges Material.

Bei der Zwischensohle handelt es sich um einen Dual Density Aufbau mit zwei verschiedenen Härtestufen, der aus umweltfreundlichem EVA besteht. Dafür wird beispielsweise Zuckerrohr verwendet. Die Außensohle wurde in den Zonen unter der Ferse und dem Vorderfuß zusätzlich mit Naturkautschuk verstärkt.

Erfahrungen mit dem Allbirds Dasher

Wenig überraschend ist das extrem komfortable Gefühl beim Hineinschlüpfen in den Schuh. Das Obermaterial bietet, wie schon erwähnt, einen guten Halt, gleichzeitig aber auch genügend Spielraum für eine natürliche Laufbewegung. Damit man das optimale Allbirds-Gefühl bekommt, empfehle ich den Schuh ohne Socken zu laufen. Das atmungsaktive Gefühl des Mesh und der Merinowolle direkt auf der Haut, ist wirklich angenehm natürlich.
Optisch schön gelöst finde ich übrigens auch die Schnürung, bei der die großen Ösen mit Fäden auf das Obermaterial aufgenäht wurden. Die Schnürung selbst, ist aber hauptsächlich dekorativer und leicht verstärkender Natur, da der Halt bereits aus dem Obermaterial kommt.

Allerdings scheint man bei der Größenumrechnung von amerikanischen Größen verrechnet zu haben. Denn eine US 11 wird bei Allbirds mit 28cm und Größe 43 umgerechnet. Das entspricht bei den meisten anderen Herstellern aber eher einer Größe 44. Da zum Glück die Zentimeterangaben mit auf dem Karton stehen, kann man aber einfach seine richtige Größe finden, z.B. mit einer Tabelle wie dieser oder man kauft gleich eine Nummer kleiner.

Auch wenn die Sohle erstmal ziemlich unspektakulär aussieht, so überrascht sie doch bei der Laufperformance. Die Dämpfung ist gut und auch die Energierückgabe ist vernünftig. Besonders praktisch ist aber vor allem die breit ausgestellte Sohlenkonstruktion und der Ferse, die dem Schuh zusätzliche, seitliche Stabilität gibt. Mit 355 Gramm bei Größe US 11, ist der Allbirds Dasher auch angenehm leicht.

Fazit zum Test des Allbirds Dasher

Neben den etwas üppig ausfallenden Größen ist der obere Abschluss der Fersenkappe, der einzige Kritikpunkt am Allbirds Dasher. Der Allbirds Dasher macht nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch aus Läuferperspektive einen guten Eindruck und braucht sich nicht hinter den Mittelklassemodellen von Nike (z.B. Pegasus) und anderen Marken verstecken.
Gerade unter den von mir bisher getesteten, nachhaltigen Schuhen, schiebt sich der Allbirds Dasher auf Platz 1 vor den VEJA Condor und den Wool Cross X.

Allbirds Dasher kaufen

Denn Allbirds Dasher gibt es ab sofort online bei Allbirds oder im Allbirds Store, Alte Schönhauser Strasse 28, 10119 Berlin-Mitte für 135€. Wer auf der Suche nach ein paar Sonderangeboten ist, kann ja einmal unseren Preisvergleich durchstöbern, welcher Händler gerade die besten Deals für Allbirds hat.

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