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Lauftipps: Die 8 häufigsten Fehler von Frauen beim Laufen und wie du sie vermeidest

Joggen ist eine der beliebtesten Sportarten für Frauen. Dies ist nicht nur so, weil diese Sportart ganz einfach von überall aus und ohne Geräte ausgeführt werden kann, sondern auch, weil Frauen so lästigen Blicken von Männern aus dem Fitnessstudio entgehen. Joggen bietet nicht nur ein gutes Training, wenn es darum geht, das Herz-Kreislauf-System zu trainieren, sondern hilft auch beim Abnehmen und dabei, unnötigen Kilos den Kampf anzusagen.
Trotz dessen, dass so viele Frauen fast täglich laufen, gibt es einige, weit verbreitete Fehler, die gravierende Folgen haben können. Wir erklären, um welche Fehler es sich dabei in den meisten Fällen handelt und wie Du sie vermeiden kannst.

Fehler können immer passieren, schließlich sind wir alle nur Menschen, daher sollte man sich nicht zu viele Sorgen darüber machen. Doch gerade beim Sport gilt es Fehler zu vermeiden, damit Verletzungen vermieden werden können, die aufgrund falscher Trainingsplanung, falscher Belastung oder Lauftechnik entstehen können.
Besonderes im Anfängerbereich sollte daher ein Auge auf die Lauftechnik und Trainingsgestaltung vir allem die Regeneration geworfen werden und besonders Acht gegeben werden, um gesundheitlichen Problemen aus dem Weg zu gehen.
Häufig liegen die Fehler beim Lauftraining für Frauen jedoch nicht unbedingt in der Ausführung, sondern in der Psyche. Viele Dinge gehen beim Joggen in ihrem Kopf umher, welche beim Sport jedoch nichts zu suchen haben. Die Folgen sind fehlende Konzentration, mangelnder Spaß am Sport, zu hoch gesteckte Ziele bei wenig Erfahrung und viele mehr, die wir heute hier erklären.

1. Du machst Dir zu viele Gedanken darum, was andere Menschen von dir denken

Viele Frauen haben gerade beim Sport das Problem, dass sie sich zu viele Gedanken darüber machen, was andere Menschen von ihnen denken. Das hat zur Folge, dass sie sich beim Sport unwohl fühlen und dann nur vor die Tür gehen, wenn alle anderen Zuhause sind. Es soll möglichst keine Chance gegeben sein, einem anderen Menschen über den Weg zu laufen.
Dabei werden dich die anderen Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einmal wahrnehmen und schon gar nicht über dich urteilen. Und anstatt zu denken, dass du gerade nicht so toll aussiehst bei dem, was du tust, solltest du stolz darauf sein. Schließlich kann nicht jeder seinen inneren Schweinehund überwinden und sich sportlich betätigen. Und auch wenn viele vermeintliche Halbprofis im Laufsport es gerne vergessen. Auch sie haben irgendwann mal mit einem hochroten Kopf die ersten 5km zusammengekämpft. Gerade hier ist es wichtig zu verstehen, daß es im Laufsport einen Weg gibt, den man beschreiten muss, um besser zu werden. Manche sind noch am Anfang des Weges, andere schon sehr weit und einige entscheiden sich auf einem bestimmten Abschnitt des Weges nicht mehr weiterzugehen, weil sie mit dem was sie bis dahin gelernt haben und zu leisten vermögen zufrieden sind. Es ist also nicht die Frage, an welcher Stelle des Weges Du Dich gerade befindest, sondern dass Du überhaupt auf dem Weg bist.
Was du nicht denkst: Andere Menschen sehen das genauso. Sie verachten dich nicht für das, was du tust, sondern sie bewundern dich. Also geh nach draußen, begib Dich auf Deinen Weg und zeig, was in Dir steckt!

2. Du belohnst dich zu wenig

Gerade wenn einmal wieder der Abnehmwahn einsetzt, ist es für viele Frauen schwer, eine Pause einzulegen. Doch Regeneration ist in solchen Momenten besonders wichtig. So, wie du deinen Körper durch eine ungesunde Lebensweise kaputt machen kannst, genauso kannst du ihn auch kaputt machen, wenn du ihm keine Pausen gönnst. Sport und gesunde Ernährung sind wichtig, dennoch solltest du im Blick behalten, dass es auf die richtige Mischung ankommt.
Wenn du das nächste Mal von einem Lauf zurückkommst, belohne dich dafür. Gestehe dir selbst ein, dass du gerade etwas Tolles verbracht hast. Gönne dir eine leckere, gesunde Mahlzeit und vielleicht ein entspannendes Bad mit Gesichtsmaske. Diese Regenerationsmomente sind nicht nur wichtig für deinen Körper, sondern auch für deinen Geist. Schnell wirst du merken, dass es dir viel besser geht und dich noch wohler fühlst.

3. Du vergleichst Dich zuviel mit anderen Menschen

Vergleiche zu anderen Menschen sollten generell aus deinem Kopf verschwinden, wenn du ein glückliches Leben führen möchtest. Höre auf, dich ständig zu analysieren und so sein zu wollen, wie andere es sind. Du musst dir eingestehen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und so schön ist, wie er geschaffen wurde. Außerdem ist es für uns nicht möglich, einen fremden Menschen in seiner Gesamtkeit zu betrachten. Denn meistens stellen Menschen die Eigenschaften besonders heraus, in denen sie besonders gut sind und Schwächen werden kaschiert und verheimlicht.

Das gilt insbesondere bei Instagram. Das Leben besteht aber aus einer Vielzahl von Dimensionen, die man vereinen muss – Beruf, Familie, Partnerschaft, Hobbys und vieles mehr. Wenn Du Dich also Deine Laufergebnisse mit Jemandem vergleichst, der Single ist und hauptberuflich Personal Trainer ist, dann wirst Du mit einem Dreiklang aus Beruf, Kindern und Haushalt nie eine Chance haben soviel zu trainieren und so gut zu werden, ohne einen der anderen Lebensbereiche zurückzustellen. Daher fragt man sich ich bei einigen ambitionierten Freizeitathleten, ob die überhaupt noch ihre Kinder sehen. Du musst Dich also nicht schämen, wenn Du langsamer bist, weil Du Dich entschieden hast, mehr Zeit für andere Hobbys, Deine Familie oder Deinen Beruf einzuräumen und das Laufen nicht den ersten Platz in Deinem Leben einnimmt.
Auch musst du dir im Klaren sein, weshalb du überhaupt Joggen gehst und was Deine Motivation ist. Der Grund dafür sollte immer Dein eigenes Wohlbefinden sein und nicht, weil du gerne so aussehen möchtest wie ein Promi, den Du gerade im Fernsehen oder bei Instagram gesehen hast. Durch die richtige Einstellung wirst du nicht nur mehr Spaß am Laufen haben, sondern auch schneller Erfolge sehen.

4. Höre auf deinen Köper

Nicht nur Anfänger, sondern auch Profis machen diesen Fehler sehr häufig: Sie hören nicht darauf, was der Körper ihnen sagt. Der Körper ist ein Wunderwerk der Natur. Er weiß ganz genau, was er gerade braucht und was nicht und gibt Dir entsprechende Signale. Die meisten Menschen haben leider verlernt diese Signale zu verstehen. Um so länger Du Dich mit dem Laufen beschäftigst, um so besser wirst Du verstehen, wann Dein Körper einfach nur faul ist und nicht aus der Komfortzone kommen will und wann Du ihm lieber eine Pause gönnst. Grundsätzlich schadet es mehr, wenn Du trotzdem es Dir nicht gut geht, eine Trainingseinheit knallhart durchzuziehen, anstatt einfach die Strecke etwas zu kürzen, langsamer zu laufen oder ganz zu pausieren.
Das bedeutet, wenn es dir einmal nicht so gut geht oder dir nicht nach Laufen ist, dann lass es lieber. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass du jedes Mal deine Runde ausfallen lassen sollst. Vielmehr soll es bedeuten, dass du dir regelmäßige Wochentage einplanst, an denen du dir Zeit zum Laufen nimmst. So hat der Körper auch die Möglichkeit, sich darauf einzustellen und steht nicht unter Dauerstress. Auch soll es bedeuten, dass du während des Laufens auf deinen Körper achtest.
Läufst du zu schnell, wirst du deine geplante Strecke kaum schaffen. Läufst du zu langsam solltest du dein Tempo etwas erhöhen, um deinen Körper an seine Grenzen zu bringen.

5. Aussehen ist nicht alles

Gerade beim Laufen sollte dein Aussehen einmal in den Hintergrund rücken. Das zählt nicht nur für deine Frisur und dein Make-Up, sondern auch für deine Kleidung. Es ist wichtig, dass du darauf achtest, dass du nicht zu warm und nicht zu kalt angezogen bist. Viele Hersteller bieten jedoch mittlerweile auch wirklich schöne Sportbekleidung an. Und wenn Du ein Problem mit Reibestellen an den Oberschenkeln oder anderen Stellen hast, haben wir hier ein paar Tipps für Dich.

Bei den Laufschuhen sollte insbesondere die Marke und das Design der Schuhe in den Hintergrund rücken. Es ist wichtig, dass dir die Schuhe den richtigen Halt geben und deine Bewegungen gut abdämpfen können und nicht von welchem Hersteller sie sind oder was andere Menschen sagen. Insbesondere ist es wichtig, dass du dir direkt Schuhe zum Laufen besorgst und Dich im Laufgeschäft beraten lässt und nicht von Hobbyexperten. Du lässt Dir ja auch keine Medikamente in einem Facebook-Forum empfehlen, sondern gehst zum Arzt. Beim Laufschuh geht es um das Wohl Deines Körpers und Deiner Gelenke und ein falscher Schuh wird Dir ganz schnell den Spaß am Laufen nehmen. Es gibt also keinen besten Laufschuh und die beste Laufschuhmarke, sondern es gibt einen Schuh, der der richtige für Dich ist. Am besten ist es, dass du dich in einem Fachgeschäft beraten lässt und so genau das richtige Modell für dich findest.

6. Du benutzt den falschen oder gar keinen Sport-BH

Neben dem richtigen Schuhwerk ist der Sport-BH, gerade für Frauen, das wichtigste Kleidungsstück. Gerade Frauen mit großer Oberweite kennen das Problem von schmerzenden Brüsten durch das ständige Auf- und Abwippen. Ein normaler BH reicht keinesfalls aus, um diesen Belastungen stand zu halten. Um Schmerzen zu vermeiden, sollte deshalb Geld in einen richtigen Sport-BH investiert werden. Doch auch hier sollten einige Dinge beachtet werden. Es gibt viele Sport-BH’s, die die Brust nicht richtig unterstützen und der richtige Halt nicht gewährleistet werden kann.
Ein Sport-BH mit viel Support sollte deshalb, gerade bei einer großer Oberweite gewählt werden. Dennoch ist es wichtig, dass der BH auch nicht zu eng sitzt, um noch genügend Luft beim Laufen zu bekommen. Am besten, du lässt dich in einem Sportfachgeschäft professionell beraten und probierst dich einmal durch die verschiedensten Modelle durch.

7. Sportpausen während der Menstruation

Viele Frauen machen den Fehler, dass sie während ihrer Periode keinen Sport treiben. Doch gerade in dieser Phase ist Sport für den Körper äußerst wichtig. Durch regelmäßige Bewegung wird somit der Ausfluss kontinuierlich angeregt und findet seinen Weg nach draußen. Bei Schmerzen kann Ausdauertraining zudem schmerzlindernd sein und als angenehm empfunden werden. Es ist natürlich verständlich, dass es gerade in dieser Zeit vielen Frauen schwer fällt, sich in die Sportklamotten zu schmeißen, doch es lohnt sich.
Du wirst dich nach dem Training viel besser fühlen – nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Durch die Bewegung an der frischen Luft wird dein Wohlbefinden gesteigert und Stimmungsschwankungen aus dem Weg gegangen. Dabei kommt es nicht darauf an, dass du dich total körperlich verausgabst, sondern viel mehr, dass du ein leichtes Training absolvierst, um deine Ergebnisse zu sichern.

8. Die falsche Ernährung

Sich richtig und ausgewogen zu ernähren ist nicht immer einfach. Doch gerade dann, wenn regelmäßig Sport getrieben wird, ist dieser Faktor äußerst wichtig. Du musst verstehen, dass dein Körper permanent Energie verbrennt, die er, in Form von Nahrung, wieder zugeführt bekommen muss, um sein Leistungsniveau zu halten. Du solltest daher darauf achten, dass du genügend isst.
Natürlich ist es nicht vorteilhaft, wenn du dir die ganze Zeit Süßkram in dich stopfst, nur weil du denkst, dass du dich jetzt körperlich betätigt hast. Um langfristig deine Erfolge zu sichern und deine Ziele zu erreichen, solltest du dich ausgewogen ernähren. Das heißt, eiweißreich, viel Obst und Gemüse, gesunde Fette, aber auch Kohlenhydrate. Keinesfalls solltest du dir irgendwelche Lebensmittel verbieten. Wenn du Lust auf Schokolade hast, dann iss sie, aber iss vielleicht nicht gleich die ganze Tafel.
Hierbei solltest du an Punkt 4 denken. Nicht nur körperlich sagt dir dein Körper, was er gerade benötigt, sondern auch wenn es darum geht, die richtigen Lebensmittel zuzuführen. Probiere es einmal aus und du wirst merken, dass du gar nicht so viel Essen benötigst, wie du eigentlich dachtest. Dein Körper wird schneller satt und zufrieden sein, wenn er das bekommt was er möchte.

Fazit zu den Lauftipps für Frauen

Bevor du das nächste Mal mit deinem Lauftraining beginnst überprüfe, ob ein paar oder vielleicht sogar alle Fehler auf dich zutreffen. Du hast dann die Möglichkeit, darüber nachzudenken und diese direkt beim Laufen wahrzunehmen. Wenn du diese Fehler erst einmal aus deinem Trainingsprogramm gestrichen hast wirst du merken, dass dir das Laufen viel mehr Spaß macht und du schneller an deine Ziele herankommen wirst.

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