Laufen

Vom Schlurfer zum Läufer. Das lief im Februar 2019.

Es läuft endlich wieder richtig rund und seit Februar fühle ich mich auch langsam wieder wie ein Läufer. Denn auch wenn es nur 160 Laufkilometer waren gegenüber den 178 im Januar, so steigt die Qualität endlich wieder an und die bleierne Schwere des Winters verschwindet.

Zu Beginn des Monats hatte ich doch deutlichere Anzeichen einer Überlastung und habe deswegen das Streakrunning nach insgesamt 35 Tagen durchgehenden Laufens eingestellt, um mir nicht gleich zu Beginn der Saison ernsthafte Probleme einzuhandeln. Vielleicht starte ich in der laufenden Saison noch mal einen Streak, aber nach einer mehrmonatigen Laufpause mit einem Streak einzusteigen, macht halt nicht so richtig Sinn.

Mit entsprechend frischen Beinen ging es dann zum ersten langen Lauf der Saison, dem Frostwiesenlauf. Hier probierte ich zum ersten Mal, ganz strikt nach Herzfrequenz zu laufen, was mit der farbigen HF-Bereichanzeige nach dem Ampelprinzip bei der Polar Vantage V echt einfach geht. Damit habe ich richtig gute Erfahrungen gemacht und bin damit die 30km ganz sauber ohne Probleme durchgelaufen. Eine Methode, die ich für meine weiteren Longruns jetzt beibehalten habe, um immer sauber in der Grundlagenausdauerzone zu bleiben und gleichzeitig Spielraum für die jeweilige Tagesform zu haben. So ist es mir inzwischen total egal, welche Pace ich bei den Läufen gelaufen bin – es kommt mir nur darauf an, möglichst lange und sauber in der richtigen Trainingszone gewesen zu sein.

Am Tag danach ging es für mich zum ersten Trip des Jahres nach Barcelona. Und das einen Tag nach dem Barcelona Halbmarathon. Schon eigenartig, daß ich den Frostwiesenlauf dem Barcelona Halbmarathon vorziehe – aber ein langer ruhiger Lauf war mir gerade wichtiger.

Dafür konnte ich ja trotzdem die ersten Laufkilometer unter Palmen genießen und war natürlich trotz meiner vermeintlich luftigen Garderobe, viel zu warm angezogen für meine Läufe. Kennt Ihr das, wenn man sich nach dem Winter halbnackt vorkommt, wenn man so ohne Jacke, Mütze und Schal, einfach nur im Shirt läuft?

Mitten im Februar kamen dann leider auch ein paar erste Tiefschläge was meinen Laufkalender für 2019 angeht. Denn völlig überraschend wurde der Velothon in Berlin abgesagt und damit mein einziges Rennrad-Highlight, daß ich auf dem Kalender hatte. Da muss dringend Abhilfe her! Aus Frust war ich dann gleich mal eine erste Runde drehen über den Schäferberg.

Weiter ging es dann gleich mit einem Doppelschlag. Denn ich werde definitiv den Berliner Halbmarathon verpassen und auch mit dem Airport Nightrun wird es knapp. Es geht für mich wieder nach Los Angeles und wenn ich den Airport Nightrun schaffen will, müsste ich quasi direkt nach der Landung in Tegel zum BER fahren und dort die zwei Runden drehen. Bin ich so durchgeknallt? Wenn also jemand Lust auf die Startplätze hat, sofern übertragbar, sagt mir Bescheid.

In der zweiten Monatshälfte habe ich dann meine schleichende Diät auch noch einmal etwas verschärft, um noch schneller in Richtung eines für den Halbmarathon in New York geeigneten Gewichtes zu kommen. Schon lange wollte ich die Intervall-Diät ausprobieren und komme überraschend gut damit zurecht. Jetzt esse ich spätestens um 20 Uhr etwas und bleibe dann bis zum nächsten Tag 12 Uhr nüchtern.

Wenn man aber einen Longrun ohne Essen zur Mittagszeit ansetzt, dann kann das gerade in den ersten Tagen der neuen Ernährungsweise ziemlich gemein werden. Sich ausgelutscht fühlen, ist noch die beschönigende Formulierung für diesen Anblick.

Das straffe Trainingsprogramm aus drei HIIT-Workouts in der RUNBASE pro Woche, kombiniert mit drei Lauftrainingseinheiten und einem Ausgleichstag, schlagen auf jeden Fall gut ein. Wie das genau mit dieser 16:8 Methode klappt, schreibe ich bald noch mal genau auf, wenn die finalen Körperwerte für New York stehen.

Ein schönes Event-Highlight gab es im Februar dann auch noch. Denn der neue UltraBoost 19 wurde vorgestellt und ich hatte das Vergnügen den neuen Laufschuh gleich bei RunnersPoint auszutesten und so gibt es nun meine UltraBoost 19 Erfahrungen auch schon online zum nachlesen.

Auch im Blog war wieder Einiges los und ich bin wohl nicht der Einzige, der an seinem Marathon-Idealgewicht schraubt. Wenn man seine Fettreserven also mit gesundem Essen, wie der Asia-Pfanne aus dem Wok, Schuhbecks Frühstücksquark oder Spezialgerichten wie HUEL, FitTaste oder gesunden Ölen, wie dem Leinöl in Form gebracht hat, will man natürlich auch mit einer Segment-Körperanalysewaage genau verstehen, wie sich Körperfett, Muskelmasse und die Zusammensetzung des Körpers geändert hat.

Und wer keine Diät macht, scheint sich so langsam von der Wintersportsaison zu erholen und schaut hoffentlich nach meinen Tipps zum richtig Einlagern von Ski und Snowboard, damit es in der nächsten Saison wieder mit gepflegtem Equipment weitergehen kann.

Bei mir persönlich, stehen aber alle Zeichen auf Vorbereitung für den New York Halbmarathon und ich bin gespannt, ob sich meine Erfahrungen vom New York Marathon auch beim Halbmarathon so wiederholen.

Wenn alles gut läuft, starte ich im März auch noch beim Schneeglöckenlauf. Vielleicht sehen wir uns ja?

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Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom Juli, August, September, Oktober, November, Dezember, den Jahresrückblick von 2018 und das Neueste vom Januar.

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