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AREA 47. 8 Gründe warum Du den Outdoor Action Park nicht verpassen darfst, wenn Du in Österreich im Öztal bist!

AREA 47 war das Zauberwort, bei dem meine Kids während unseres Aktivurlaubs in Österreich immer gleich die Ohren spitzten und in Lauerstellung gingen – ein bisschen so wie Haie, wenn ein Tropfen Blut ins Wasser gelangt. Denn schon vor unserer Abreise hatten wir uns auf Youtube die krassesten Highlights dieses gigantischen Outdoor-Abenteuerparks angeschaut und ausgemalt, wie wir dort den Tag verbringen würden.

An einem Freitag war es dann endlich soweit und wir machten uns auf den Weg in die AREA 47. Da der Outdoorpark direkt an der A12 und den großen Fernstraßen liegt, ist er sehr gut zu erreichen. Selbst von München ist man in weniger als 2 Stunden dort.

Das Herzstück der AREA 47 bildet die WATER Area mit den unzähligen Rutschen und Wasserattraktionen. Um die WATER Area herum sind dann die anderen Outdoor-Aktivitäten auf dem gigantischen Gelände verteilt.

Gleich neben dem Eingang der AREA 47 befindet sich der Check-In Bereich, wo man sich nach den verschiedenen Attraktionen erkundigen und diese auch gleich buchen kann. Noch besser ist es aber, sich schon vorher einen Plan aufstellen, was man alles so an Spezialaktivitäten erleben möchte und sich dann auch schon vorab online einzubuchen. Denn für alle Aktivitäten, wie Bungee Jumping, Canyoning, Rafting und dergleichen bucht man einen ganz spezifischen Time Slot und gerade an Wochenenden kann es sein, daß die Aktivität schon komplett ausgebucht ist.

Wer sich die volle Packung AREA 47 gönnen will, sollte sich auch einmal bei den Packages umschauen. Denn die enthalten eine Kombination aus Übernachtung in den Lodges der AREA 47 und verschiedenen Aktivitäten. Wenn man mit Kindern anreist, sollte man aber ein Auge auf das Mindestalter der Aktivitäten haben, damit man nichts bucht, daß die Kinder dann garnicht machen dürfen.

Die Preise sind besonders für Familien fair. Denn eine Tageskarte für die WATER Area kostet für einen Erwachsenen in der Hauptsaison 27€, das Familienticket für 2 Erwachsene und 2 Kinder ist aber schon für 64€ zu bekommen. Darüber hinaus gibt es aber noch viele weitere Ticketvarianten, mit denen es leicht fällt, daß jeweils passende Angebot zu finden. Urlauber der Ferienregion Imst brauchen sich darüber aber keine Gedanken zu machen, denn mit dem Urlaub(s)pass, den man von seinem Vermieter kostenlos bekommt, ist auch der Eintritt in die AREA 47 kostenlos möglich.

Wir starteten unseren Actiontag in der AREA 47 aber erst einmal mit einer Rafting-Tour über den Inn. Selbst wenn man nicht plant, an einer der speziellen Wasseraktivitäten teilzunehmen, empfielt sich ein kleiner Abstecher zum Check-In Stand für das Rafting. Denn dort kann man sich gegen Hinterlegung eines Pfandes eine GoPro leihen und damit seine Action-Erlebnisse in der AREA 47 aufzeichnen. Helme mit einer entsprechenden Kamerahalterung sind in allen Größen verfügbar. Wer keine Speicherkarte dabei hat, kann auch vor Ort günstig eine kaufen oder man steckt sich für den Trip seine eigene MicroSD Karte ein.

Was wir bei unserem Rafting-Abenteuer erlebt haben, gibt es hier in meinem Rafting-Bericht noch einmal ganz ausführlich beschrieben. Deshalb springe ich gleich mal weiter zur WATER World.

WATER World in der AREA 47
Für uns Berliner erinnert die WATER World in der AREA 47 ein wenig an den Außenbereich des Tropical Islands, nur daß in der AREA 47 nicht die Wellness und Entspannung steht, sondern der Adrenalin-Kick. Zwar ist die WATER World von großzügigen Liegewiesen umgeben, auf denen man sich Sonnen und Entspannen kann, aber gerade unsere Jungs waren die ganze Zeit in Bewegung, um alle Highlights auszutesten.

Sofort fällt natürlich die Wasserschanze ins Auge, die beim Rutschen vom Startpunkt auf 17 Metern Höhe beim Slip and Slide eine Geschwindigkeit von bis zu 50km/h erzeugt. Alternativ kann man die Rampe über die Surfslide hinabdonnern. Dabei legt man sich mit dem Kopf in Fahrtrichtung auf den Hydrospeed, eine Art flachen Schlitten, und erreicht eine solche Geschwindigkeit, daß man nach dem Verlassen der Rampe noch auf dem Hydrospeed über den See gleitet, wie auf einem Jetski.

Was ich auch zum ersten mal in der AREA 47 gesehen habe, ist der Blob. Beim Blobbing sitzt man vorne auf einem gigantischen Luftkissen, während der Jumper von einem drei Meter hohen Gerüst auf den Blog springt. Dadurch wir der vorn sitzende Blobber in die Luft und letztlich ins Wasser katapultiert und kann dabei witzige Stunts machen.

Eine witzige Erfahrung ist auch die Cannonball. Dabei setzt man sich auf eine Art Rampe, quasi wie das letzte Stück einer klassischen Wasserrutsche und wird dann auf Knopfdruck von einer riesigen Wassermenge von hinten erfasst und im hohen Bogen ins Wasser geschossen. Daher hat die Cannonball auch als Wasserkatapult bekannt.

Neben diesen absoluten Highlights der AREA 47 WATER World, gibt es aber auch viele Klassiker, die man auch aus anderen Wasserparks kennt. Dazu zählt der Rutschturm, bei dem die Free-Fall-Rutsche für echte Adrenalin-Junkies zu empfehlen ist. Aus 22 Metern Höhe geht es dabei mit bis zu 70 Grad Neigung in die Tiefe, wobei ein Gefühl wie im freien Fall erzeugt wird und Kräfte von bis zu 3G auf den Körper wirken. Hier werden Erinnerungen an die Turborutsche im Tropical Islands wach, bei der es sogar von 27 Metern und mit bis zu 70km/h in die Tiefe geht. Aber auch die Free-Fall-Rutsche in der AREA 47 hat es in sich und ist nichts für Warmduscher.

Aber auch wenn man etwas gemütlicher unterwegs ist, kann man in der WATER Area seinen Spaß haben. Denn es gibt auch Rutschen für die kleinen Kids, Sprungtürme über 1m, 3m, 5m, 10m und für professionelle Klippenspringer sogar über 27 Meter! Aber auch mit den Trampolins und der Slackline über das Wasser kann man seinen Spaß haben.

Richtig gut ist übrigens auch das Essen. Normaler Weise ist das ja ein Knackpunkt bei Freizeitparks und besteht üblicher Weise aus “alles was in die Friteuse passt” und “alles, was der Coca Cola Konzern herstellt”. Hier in der AREA 47 ist das eine wirklich angenehme Überraschung, denn es gibt eine große Auswahl an frisch zubereiteten Speisen und vielen gesunden Optionen. Natürlich gibt es auch Eis und Naschereien für die Leckermäulchen, aber wer mag, findet eben auch die gesunden Gerichte in der AREA 47.

Aus dem Restaurant und von der Restaurant-Terrasse (unbedingt draußen nach oben setzen!) hat man auch einen genialen Blick über die gesamte WATER World mit dem wunderschönen Bergpanorama dahinter. Aber noch besser ist der Blick auf die Wasserschanze und den Blob, und auf die mehr oder weniger gut gelungenen Rutsch- und Blobversuche.

Hochseilgarten, Mega Swing und Flying Fox – Klettern in der AREA 47
Nach dem wir uns in der WATER Area ausgiebig ausgetobt haben, ging es für uns Nachmittags zur Climbing Area, die sich spektatkulär unter der 27 Meter hohen Autobahnbrücke befindet.

Als Erwärmung starteten wir mit dem Flying Fox. Dabei rutscht man an einer Zipline hängend, also einem 400 Meter langen Metallkabel aus 27 Metern Höhe einmal komplett über die WATER Area. Wir kennen es alle aus Filmen wie Indiana Jones, Mission Impossible, Tomb Raider – also eigentlich fliegt in jedem guten Action Film jemand an einem Drahtseil von Gebäude zu Gebäude oder über irgendwelche Klippen. Der Unterschied: Man sitzt nicht im Kinosessel, sondern hängt plötzlich selbst an einem Seil in 27 Metern über dem Boden.
Beim Flying Fox startet man zunächst am Boden mit einer Einweisung und dem Anlegen des Gurtzeugs und eines Helms. Danach geht es zu einem der Brückenköpfe von wo aus man sich unterhalb der Brücke zum Startpunkt vorarbeitet und beispielweise auf einem dünnen Brett um einen der Autobahnpfeiler herumbalanciert. Natürlich ist man die ganze Zeit komplett gesichert, aber das Adrenalin pumpt trotzdem. Zumindest bei mir. Die Kids sind natürlich mal wieder komplett schmerzfrei.
An der Abflugstation angekommen gibt es dann ein letztes kleines Briefing und ich entscheide mich lieber gleich als Erster der Gruppe zu starten. Denn so bleibt weniger Zeit zum Zögern oder Nachzudenken. Also einhaken und ab geht´s über die AREA 47. Einfach genial!

Wer vom Flying Fox noch keine Schnappatmung bekommen hat, wechselt anschließend auf den Mega Swing. Wieder geht es hoch auf die Absprungplattform auf 27m Höhe unter der Brücke. Nur das man dieses mal an einem Seil hängend in die Tiefe springt. Aber nicht vertikal nach unten wie beim Bungee Jumping, sondern eher nach vorn. Denn beim Mega Swing schaukelt man quasi am Seil hängend unter der Brücke hin- und her.

Etwas entspannter, aber auch nichts für Leute mit Höhenangst, ist da der Hochseilgarten, der über fast die gesamte Breite der Autobahnbrücke direkt unter der Fahrbahn, wieder auf 27m Höhe angelegt ist. Wir sind ja bei uns in Potsdam auch öfters mal im Hochseilgarten unterwegs, aber 27 Meter Höhe sind einfach ein anderes Level. Aber für meine Hochseiljungs ist es genau das Richtige. Insgesamt 138 verschiedene Elemente sind auf den 30 Abschnitten des Kletterpfads zu überwinden – und weils so schön war, machen die Jungs das gleich doppelt. Ich glaube meine Gene haben sich da in potenzierter Form vererbt.

Fazit zu meinen Erfahrungen aus der AREA 47
Um es kurz zu machen: Wer auf Action und einmalige Outdoor-Erlebnisse steht, kommt an der AREA 47 nicht vorbei. Wir haben an unserem einen Tag ja nur einen kleinen Einblick in die vielfältigen Angebote bekommen – Canyoning, Caving, Bungee Jumping, Mountainbike-Touren, Wakeboard oder eine Klettersteig-Tour – wir hätten locker noch einen zweiten Tag mit vollem Programm geschafft. Ingesamt sollte man als Familie aber beachten, daß sich die meisten Angebote eher an größere Kinder oder Teenager richten. Das Kinderrafting ist beispielsweise ab 6 Jahren möglich, viele der Rutschen oder Kletterangebote aber erst ab 12 Jahren.

Aber gerade durch die günstige Lage der AREA 47 kann man einen Besuch auch optimal an einem Anreise- oder Abreisetag einbauen oder mit einem Übernachtungspaket den Urlaub noch ein wenig in der AREA 47 verlängern. Insbesondere für Urlauber aus der Ferienregion Imst, die den Urlaub(s)pass haben, ist es quasi Pflicht, in der AREA 47 vorbeizuschauen, da für sie ja der Eintritt in die WATER World kostenlos ist.
Wir werden jedenfalls sicher bei unserem nächsten Bergurlaub wieder einen Tag in der AREA 47 einbauen.

8 Gründe warum Du den Outdoor Action Park nicht verpassen darfst

  • 1. Absolut krasse Wasserschanze mit 27m Höhe
  • 2. Superlustige Stunts mit dem Blob
  • 3. Wasserrutschen für jedes Alter
  • 4. Monster-Adrenalinkick beim Mega-Swing
  • 5. Tolle Familien-Action beim Rafting
  • 6. Höhenangstbesiegung beim Kletterpfad auf 27m Höhe
  • 7. Richtig gutes und gesundes Essen
  • 8. Freier Eintritt mit dem Urlaub(s)pass


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