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Rosé in St. Tropez, voll ok! Das lief im August 2025.

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Wer meine letzten Monatsrückblicke verfolgt hat, kann sich sicherlich vorstellen, wie sehr ich diese Sommerauszeit im August herbeigesehnt habe. Beruflich und privat war ich stark gefordert in den letzten Monaten und war daher auch läuferisch nach meinem starken Frühjahr auch nicht mehr so richtig in den Trainingsflow für den Berlin Marathon gekommen.

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Also rein in den Flieger und mit einem kleinen Umstieg in Frankfurt ging es dann ab nach FRA-NCE. Ein nettes Appartment in Grimaud, einem kleinen romantischen Dorf in der Nähe von St. Tropez sollte für die nächsten Wochen mein Zuhause sein. Nah dran, um die Highlights der Côte d’Azur zu erkunden, aber auch mit möglichst viel Nichts, um wirklich mal den Trubel und die ständig blinkenden Messenger und Bildschirme im Alltag zu vergessen. Um einen Überblick zu bekommen, stand am ersten Tag eine Küstentour auf dem Programm, bei dem ein Guide alle Highlights der Côte d’Azur ansteuerte. Was gefällt, wird noch einmal ausführlich erkundet und alles andere hat man dann eben schon gesehen – so weit der Plan.

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Das gleiche Prinzip funktioniert auch auf dem Wasser, wo man dann mit einem Katamaran von Bucht zu Bucht fährt und die schönsten Strände vom Meer aus erkundet. Kein Wunder, daß ich schon nach kürzester Zeit das alltägliche Gedankenkarussell ausblenden und in den Urlaubsmodus schalten konnte. Und obwohl es ein Schock war, als ich nach der Tour festsellte, daß mein Whoop 5.0 Band wohl beim Ar***bombencontest abgefallen war und nun am Meeresgrund vor dem Strand von Pampelonne liegt, war es eigentlich doch etwas Positives. Denn als „Connected Athlete“, wo man ständig alle möglichen Daten zu Schlaf, Gewicht, Atmung und sonstigen Informationen vor der Nase hat, kann sich die gut gemeinte Datenflug selbst zu einem Stresselement entwickeln. Wenn man einfach nur fühlt, daß man nur mittelmäßig geschlafen hat, ist das eben etwas anderes, als wenn eine App einem eine „gelbe Ampel“ vor die Nase hält oder mitteilt, daß die Zellalterungsgeschwindigkeit nun zugenommen hat, was ja implizit kommuniziert, daß man nun ein paar Stunden früher sterben wird. Und so komme ich also auch mit der Erkenntnis aus dem Urlaub zurück, daß ein „gesunder Lebensstil, so gut es eben geht“ besser ist, als sich komplett dem Datendiktat von Trainingsprogrammen und Fitnessapps zu unterwerfen – selbst wenn diese bessere Wettkampfergebnisse erzeugen.

Natürlich wurde in Südfrankreich weiter trainiert, aber eben ohne den morgentlichen Blick auf die Schlafstatistiken. Das hügelige Gelände durch die Weinberge von Grimaud forderten mich als Flachlandläufer zwar ordentlich heraus, führten mich aber auch an schönen Entdeckungen vorbei, wie der Maison Prestige Roberto Geissini, dem Boutique Hotel der Geissens, die man ja aus dem Fernsehen kennt.

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Auch lang gelaufen wurde endlich wieder. Dafür hatte ich mit das erste Teilstück des Marathon du Golfe de Saint-Tropez herausgesucht, wo man einmal die Bucht von St. Tropez entlang läuft. Von Sainte-Maxime bis nach St. Tropez und zurück kommt man so auf 30km, entlang von einem traumhaften Blick auf das Meer, die Yachten und begleitet von einigen anderen Morgenläufern, die einen genau so verzückt anschauen bei diesen Trainingsbedingungen. Neben dem gerade erwähnten Marathon, der immer im März stattfindet, kann man hier auch noch den berühmten Marathon des Alpes-maritimes Nice-Cannes im November laufen. Die Idee, einmal von Nizza nach Cannes zu laufen, ist wenig überraschend nun auch auf meiner läuferischen To-Do-Liste gelandet.

Ausflüge nach Monaco, Nizza und Cannes, wo gerade das Festival Pyrotechnique de Cannes stattfand und witziger Weise das Team von Deutschland den Himmel aufglitzern liess, ergänzten den Wechsel zum Nichtstun am Strand. Wer noch Empfehlungen zu Beachclubs, vom luxuriösen Nikki Beach in St. Tropez bis zum gemütlichen Le 6 plage in Grimaud braucht, kann mir gerne schreiben. Nach zwei Wochen herumtingeln von Club zu Club, habe ich meine Strandclub-Expertise ordentlich ausgebaut.

In der Heimat wurde der E-Mail- und Aufgabenberg im Büro dann vom Retransformationsprozess weg von Rosé und hin zu Espresso begleitet. Aber ich bin sehr stolz, daß ich mir noch immer etwas von der Leichtigkeit erhalten habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich meinen Weg zurück in ein strukturierteres Training gefunden habe, selbst wenn ich mal wieder deutlich vom optimalen Wettkampfgewicht entfernt bin.

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Wie gut es laufen kann, zeigte dann der Mauerweglauf, wo ich wieder mit der Staffel der „Unverwüstlichen“ am Start war. Bei entspannten, abendlichen Temperaturen spulte ich meine 25km in einer Durchschnittspace von 5:08 ab und hatte danach sogar noch Luft, um mich für weitere 7km locker auszulaufen. Nach den teils noch schleppenden Trainingsläufen in St. Tropez war das wirklich Balsam für’s Gemüt, wenn es dann einfach mal wieder rund läuft.

Bei der Berliner Generalprobe hatte ich dann gleich noch einmal eine Testmöglichkeit und erlebte ein sehr zwiegespaltenes Rennen. Schon vor dem Start merkte ich, daß dieses Kribbeln vor einem Wettkampf, diese Lust, sich zu pushen und damit auch die Bereitschaft, sich etwas zu schinden und zu quälen, komplett fehlte. Auch nach dem Start wurde es nicht wirklich besser und ich hatte Schwierigkeiten mein Tempo und meinen Flow zu finden – und eben auch den Schneid, um nicht nur „irgendwie“ durch den Wettkampf hindurch zu gurken. Zum Glück wurde es auf der zweiten Runde etwas besser, wenn auch mit dem Hintergrund, daß ich gerne fertig werden wollte mit diesem Lauf. Es war irgendwie nicht mein Tag und so kam ich auch nur mittelmäßig begeistert über die Ziellinie.

Dabei ist eine 1:42:25h sicherlich keine schlechte Zeit für einen Halbmarathon und ich war damit sogar schneller als im Vorjahr. Aber manchmal ist es eben das Gefühl das zählt und nicht die Zeit. Zurück bleibt also die Frage, was an Laufperformance möglich wäre, wenn das Gefühl am Start und auf der Strecke passt?

Bei meinem letzten langen Lauf vor dem Berlin-Marathon hatte ich dann auch noch einmal 34km lang Zeit, über ein „was wäre wenn“ nachzudenken. Aber wegen meiner inkonsistenten Marathonvorbereitung ist es in diesem Jahr besonders schwer, sich auf eine mögliche Rennstrategie und eine Zieleinlaufzeit festzulegen. Vielleicht ergeben die nächsten Trainingsläufe ja noch ein paar Impulse.

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Zum Monatsabschluss ging es dann für einen kleinen Abstecher nach Hamburg zu einem Event von Labello und Fabletics. Sogar bei der Women’s Health Fit Night Out konnte ich noch schnell vorbeischauen, da mich dieses Eventformat interessiert. Denn bisher gibt es leider keinen Nachfolger für den World Fitness Day, den ich unglaublich gut fand.

Ansonsten habe ich mich trotz des Urlaubs und des intensiven Lauftrainings wieder schreiberisch betätigt und möchte nach dem Marathontraining auch mal beim neuen HOKA Berlin Store vorbeischauen, wo es nun Dienstags immer einen Run Club gibt. Und für den Herbst sind alle Augen auf Peloton gerichtet, die ein neues Peloton Bike angekündigt haben und nun hoffentlich auch das neue Rudergerät nach Deutschland bringen.

Und für die Marathonies gibt es etwas Futter zum Thema Carboloading, daß nämlich nicht erst am Abend vor dem Marathon beginnt. Auch die typischen Laufverletzungen habe ich mir angeschaut – häufig eine Folge von Übertraining oder mangelnder Regeneration. Da können auch Heilpilze dann nichts mehr ausrichten.

Wer noch neue Hardware sucht, sollte sich den neuen Garmin Brustgurt mal genauer anschauen oder die smarte Option des Griffs zum ehemaligen Topmodell wählen. Und für unsere Ladies gibt es hier ein paar Inspirationen für Laufschuhe für Damen.

Im September bleibt der Fokus weiter komplett auf den Berlin-Marathon gerichtet, auch wenn ich zuächst ein paar Trainingseinheiten an der Strandpromenade von Barcelona absolvieren darf, wohin mich ein Businesstrip führen wird. Und als Belohnung für den Marathon habe ich mir wieder ein Oktoberfestwochenende ausgesucht, worauf ich mich schon richtig freue. Geübt habe ich schon einmal in der Loretta am Wannsee!

Denn meine Laufsaison wird mich in Oktober noch zum „CI Marathon – Starry Night Run“ nach Taipeh führen!

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Zuletzt habe ich übrigens auf Mai, Juni und Juli zurückgeblickt. Und hier findest Du auch den Jahresrückblick 2024.

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2 Kommentare

  • Benutzerbild von Olli
    Antworten Olli 8. September 2025 um 19:01

    Hey Daniel,
    das hört sich mal wieder echt spannend an! Ich wünsche dir viel Glück in Berlin!

    Beste Grüße
    Olli

    • Benutzerbild von Daniel
      Antworten Daniel 12. September 2025 um 06:02

      Danke, Olli. Bin auch froh, daß es sportlich wieder voran geht. Alles Gute auch für Dich!

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