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Wie ein Bum-, Bum-, Bum-, Bum-, Bumerang! Das lief im Januar 2026.

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Wie ein Bum-, Bum-, Bum-, Bum-, Bumerang, fang ich immer wieder von vorne an! Ja das könnte wohl mein Song für so gut wie jeden Januar der letzten fünfzehn Jahre als aktiver Läufer sein. Und wie wie als Autofahrer wissen, kann so ein Fahrzeug auch mal ins Schlingern geraten, wenn man im Winter plötzlich stark Gas gibt. Bevor wir aber richtig einsteigen, eine Entschuldigung an alle ebenfalls älteren Semester, die aufgrund des Beitagstitels nun diesen Ohrwurm haben. Gern geschehen!

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Mein Jahresauskling verlief ja alles andere als elegant mit Dauerkrankheit, hohem Workload im Büro und einem Trainingspensum von Nahe null. Zum Glück konnte ich mit dem Potsdamer Silvesterlauf das Laufjahr 2025 doch noch laufend ausklingen lassen. Zwar langsam, aber laufend!

Und so bestand die Hauptaufgabe im Januar daraus, diesen festgefahrenen Sofakörper wieder zu aktivieren und zu einem Wettkampfläufer zu verwandeln. Natürlich durfte der NYRR Resolution Run, also der virtuelle Neujahrslauf der New York Road Runners auch in diesem Jahr nicht versäumt werden – auch wenn ich wohl mehr gehend als Laufend unterwegs war.

Um der durch die Trainingspause angesnackte Trägheit etwas entgegenzusetzten hatte mich für wieder einmal für die brutale Variante entschieden und eine Wasserfastenkur begonnen. Entsprechend purzelten die Kilos dann auch ordentlich in den ersten Tagen des Jahres. Allerdings war es garnicht so sehr das Körpergewicht, daß ich optimieren wollte, sondern eher die Zusammensetzung des Selbigen. Und vor allem ist in den letzten Jahren der Effekt der Autophagie bei meinen Fastenkuren immer wichtiger und immer deutlicher spürbar geworden und daher zunehmend der Hauptgrund für meine Fastenphasen. Gerade nach der langen Krankheitsphase und der Grippe, bei der es mir ordentlich die Lunge zerfetzt hatte, gab es im Körper immer noch einiges zu reparieren, auf das sich nun mein Organismus konzentrieren konnte. Allerdings lief es in diesem Jahr etwas schwieriger mit dem Fasten und ich vermute, daß auch die Wetterlage dazu beigetragen hat. Eis, Schnee und deutliche Minusgrade sind keine schönen Bedingungen für einen auf Sparflamme arbeitenden Körper und auch kein Moment, wo der Körper seine Winterspeckreserven gerne auflöst. Jedenfalls fällt mir das Fasten bei frühlingshafteren Temperaturen deutlich leichter.

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Nach etwas mehr als einer Woche habe ich wieder angefangen zu essen und konnte dadurch auch meine Trainingsqualität wieder deutlich steigern. Auch die Trainingsroutine hat sich im Laufe des Januar wieder weitgehend eingespielt und ich bin nun wieder bei den meisten Trainings von Gotorun dabei und baue häufiger Krafttrainings mit dem Peloton Guide in meinen Trainingsplan ein.

Meinen Plan, nach der Fastenphase weiter im Kaloriendefizit zu bleiben, um weiter abzunehmen, habe ich aber erst einmal vertagt. Wie schon geschildert, scheint in der aktuellen Frostphase einfach nicht der richtige Moment zu sein. Abgesehen davon versuche ich darauf zu achten, daß ich in dieser Phase des Körperumbaus ausreichend Nährstoffe zuführe. Und auch wenn sich meine Transformation bisher noch unter einem kleinen Speckmantel verbirgt, kann ich mit einer Reduktion des Körperfettanteils von -7,3% und einer 2%igen Zunahme an Muskelmasse als Ergebnis meines Januars sehr gut leben. Denn die Richtung ist deutlich erkennbar und die große Speckschmelze kommt spätestens mit dem Ende des Winters und dem zunehmenden Trainingsumfang ganz von selbst.

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Ein tolles Highlight im Januar war dann das spektakuläre Pilates-Event von Peek & Cloppenburg und Fabletics in Köln. Der Dome dieses vom Stararchitekten Renzo Piano gestalteten Shopping-Tempels ist normaler Weise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und wurde nun erstmals für dieses Event geöffnet und die Atmosphäre war einfach atemberaubend.

Gleich am nächsten Tag stand dann auch meine erste Medaillenjagd des Jahres auf dem Laufkalender. Trotz der suboptimalen Trainingslage wollte ich mich an den 30 Kilometern beim Frostwiesenlauf versuchen. Entsprechend vorsichtig eierte ich, meist mit einer 6er Pace über die Strecke und nutzte die Verpflegungspunkte für die Erholung und Ernährungsexperimente, an die ich mich sonst nicht herantraue. Und zumindest wenn man langsamer läuft, ist eine Schmalstulle wirklich lecker und gut verträglich. Auch Glühwein funktioniert, aber die Leberwurstbrote waren mir dann doch zu extrem. So arbeitete ich mich dann Stück für Stück voran, ganz ohne Zeitdruck und mit Freude an der frostigen Natur. Ab Kilometer 20 wurden die Pausen dann zwar etwas häufiger, aber auch im Wechsel aus Gehen und Laufen kommt man irgendwann ins Ziel. Und dieses Irgendwann war bei mir nach 3:16h und wurde mit meiner neunten Frostwiesenmedaille belohnt. Vielleicht schaffe ich ja bei meiner zehnten Teilnahme auch mal wieder ein Finish unter 3 Stunden oder knacke ich sogar meine Bestzeit von 2:43h von 2017?

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Nach diesem Bumerang-Programm liege ich laut Strava nun exakt auf dem gleichen Fitness-Level wie am 1. Februar 2025 und habe somit wohl meine schwierigen November- und Dezemberphasen bereits kompensiert. Und apropos Strava. Schon seit 2014 bin ich Premiummitglied und teile hier meine Trainings- und Wettkampfdaten mit Euch. Seit Januar bin jetzt aber auch offiziell mit einem blauen Häkchen zertifiziert. Als Goodie habe ich auch einen 20% Gutschein bekommen. Falls Du Dir also die Premiumvariante holen willst mit allen Features und den Trainingsplänen, so kannst Du diesen Rabattcode nun hier in meiner Gutscheinsammelliste finden. Auch im Blog boomen wieder alle Themen rund um den Trainingseinstieg und ich konnte eine ganze Reihe von Beiträgen fertigstellen, an denen ich teils schon länger gesessen habe. Noch im Oktober bin ich ja beim neuen SportScheck Run Berlin gestartet und neben dem Gravel Run gibt es in Berlin gerade auch eine neue Laufserie für Frauen. Bekannter Weise ist es für Frauen oft bedrohlich im Dunkeln zu laufen, daher schließt man sich bei Women who run in the Dark einfach zusammen.

Auch noch aus dem letzten Jahr ist der Launch der Oakley Meta Vanguard Sportbrille, die KI, Trainingsdaten und Content clever vereint und bei mir sicher für ein paar neue Perspektiven bei Instagram-Videos sorgen wird. Und an den Füßen findet Ihr bei mir gerade den neuen New Balance 1080 v15 , der mit einem ganz neuen Dämpfungsschaum ausgestattet wurde und überraschend gut bei diesen glatten Bedingungen funktioniert. Ob der es dann auch auf die Liste der 20 besten Laufschuhe des Jahres schaffen wird?

Oakley Meta Vanguard White with PRIZM Sapphire Lens Smarte Sportbrille KI Brille Test video rrennradfahren

Und wer meine Vorliebe für mit dem Hurom H400 selbstgemachte Ingwershots kennt, wird sich nicht wundern das ich auch die neuen ZENGER Ingwershots ausprobiert habe – einer neuen Tochermarke von Hurom.

Eine kleine Überraschung war dann die Reaktion auf meinen Beitrag zur Zählweise im Tennis. Ich bin wohl nicht der Einzige, dem sich die Logik des System bisher nicht erschlossen hat.

Im Februar wird dann fleissig weiter trainiert und wenn ich es einrichten kann, möchte ich auf den Berliner Tafellauf supporten, der am 21. Februar nun schon zum 5ten Mal stattfindet. Und dann bastele ich mal wieder an meinem Arbeitszimmer herum. Nach meiner Neumöblierung mit den Tchibo CN3 Regalen im USM Haller Stil, soll nun auch der Geräuschpegel bei Conference Calls, aber auch die Gemütlichkeit weiter erhöht werden mit den schönen Akustikpaneelen aus Echtholz, die man einfach an die Wand kleben kann. Wenn ich es geschafft habe, gibt es dann auch Fotos, wie es dann aussieht.

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Zuletzt habe ich übrigens auf Oktober, November und Dezember zurückgeblickt. Und hier findest Du auch den Jahresrückblick 2024 und hier den Jahresrückblick 2025.

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