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Durchatmen am Berg. Das lief im Juni 2019.

Unglaublich, was alles schon in meinem ersten Halbjahr 2019 passiert ist und wie sich sogar auch schon wieder langsam die Weichen für 2020 stellen. Obwohl ich nach dem Rennsteig Supermarathon erstmal ein wenig das Tempo herausnehmen wollte, sind doch wieder fast 200 Laufkilometer zusammengekommen im Juni. Trotzdem fühle ich mich entspannt und habe wieder Lust auf den Einstieg in das Marathontraining.

Denn vor allem bei der Ernährung habe ich mir im Juni wieder mehr erlaubt und nach der langen Phase des Intervallfastens auch mal wieder ordentlich gesündigt. Nach der deftigen Küche auf meinen Reisen, viel Eis und Radler, fällt mir nun der Wiedereinstieg in das Marathontraining für den Berlin-Marathon auch wieder leichter. Und die 3kg Körpergewicht, die ich im Juni zugelegt habe, dürften auch schnell wieder wegschmelzen.


Aber ich habe auch nicht nur gegessen im Juni. Gestartet bin ich nämlich in den Juni mit einem Trip nach Neapel und an die Almalfi-Küste, wo ich den neuen Tecnica Origin ausprobieren konnte – den ersten an den Fuß des Läufers anpassbaren Trailrunning-Schuh. Aber nicht nur der Schuh konnte überzeugen, sondern auch der traumhafte Pfad der Götter, der sich über der Küste entlangzieht und uns ins weltbekannte Positano geführt hat. Diese einmaligen Trails, stelle ich Euch bald aber auch noch einmal genauer vor. Absolute Empfehlung!

Weiter ging es zum RUN FOR THE OCEANS mit den adidas Runners. Wie immer hat die Laufcommunity alles gegeben und so sind schon am ersten Wochenende genug Laufkilometer zusammengekommen, um die Spendensumme von 1,5 Millionen Dollar für den Meeresschutz zusammenzubekommen. Beim RFTO-Community Run ging es in mehreren Teams zur Schnitzeljagd in den Treptower Park, wo man an verschiedenen Stationen Aufgaben zum Thema Meereschutz lösen musste und so Punkte sammeln konnte. Unser Team hat sich wacker geschlagen und hat nun im nächsten Jahr das Potential von Platz 2 noch eins aufzurutschen!
Ich hoffe, daß ich wieder in der Stadt bin und dabei sein kann.


Danach wurde läuferisch noch einmal richtig durchgeatmet, denn es ging für 3 Tage in den Spreewald, um dort die besten SUP-Touren zu recherchieren. Wenn Ihr die Bilder bei Instagram gesehen habt, wisst Ihr ja wie genial es dort war. Besser kann man einfach nicht entschleunigen!
Mein kleiner Tourenguide und die Testberichte zu den neuen Boards von Indiana Paddle & Surf Co., sind dann auch bald online und in der neuen SUP Kategorie zu finden.

Den größten Respekt hatte ich allerdings vor der folgenden Aufgabe. Bis zuletzt hatte ich mit dem Gedanken gespielt, mich von der Langdistanz beim Mayrhofen Ultraks umzumelden auf eine der beiden kürzeren Strecken. Denn schon im Trailrunning Camp war deutlich geworden, daß die steilen Aufstiege eine echte Herausforderung werden würden – und vielleicht sogar eine Nummer zu groß für meinen Trainingszustand. 
Aber ich wollte unbedingt hoch auf den Gipfel und in die Schneefelder und bin überglücklich, daß ich es gewagt habe und solche einmaligen Erfahrungen beim Mayrhofen Ultraks machen durfte.

Gleich am nächsten Tag nach dem Rennen ging es dann mal wieder in den Flieger nach Los Angeles, wo mich der June Gloom mit leichter Bewölkung und milden Temperaturen erwartete, während in Berlin die Saharawinde mit Temperaturen von bis zu 38 Grad das Laufen fast unmöglich machten. Es ist also soweit, daß man im Sommer zur Abkühlung nach Kalifornien fliegt.


Überraschender Weise fühlten sich meine Beine aber nach dem Flug verhältnismäßig locker an, sodass ich meine üblichen Jetlag-Morgenrunden am Strand von Manhattan-Beach drehen konnte und gleich noch ein paar Kilometer für #In30TagenumdieWelt gesammelt habe. Für einen Besuch bei den adidas Runners LA hat die Zeit leider nicht gereicht, denn ein Abstecher nach San Diego stand auf dem Plan.
Dort wurde der Jetlag dann weiter mit HIIT-Workouts von Orangetheory und einer Box-Session bekämpft. Aber auch ein kleiner Lauf am Strand, hat vor der Rückkehr nach LA noch in die Tagesordnung gepasst.

Bevor es dann zurück nach Berlin ging, nutzte ich das milde Wetter in LA noch für einen kleinen Ausdauertest über 30km, der mir auch einen neuen Motivationsschub für das Marathontraining gab. Denn die Ausgangslage ist schon jetzt sehr solide, sodass man mit etwas Glück eine ordentliche Bestzeit heraustrainieren kann bis zum September.


Einen kleinen Zwischenstopp legte ich noch bei Peloton in Santa Monica ein. Denn der Start von Peloton Deutschland ist bereits angekündigt worden und so hat mich doch brennend interessiert, wie sich die Online Spinning Kurse und das Peloton Bike so anfühlen. Einen kleinen Erfahrungsbericht gibt es dann auch in Kürze.

Aber auch im Blog war im Juni wieder Einiges los. Ich hatte ja lange überlegt, wie ich mich auf meinen ersten Ultramarathon vorbereite und war ganz überrascht, wie wenig sich mein Trainingsplan für den Supermarathon von einem normalen Marathontraining unterschied.

Schon sehnsüchtig erwartet hatte ich mein Testexemplar der neuen True Motion Laufschuhe. Wie sich das Trampolinkonzept so anfühlt, steht nun endlich auch in meinem Testbericht zum True Motion U-Tech Nevos. Und auch was andere Läufer so schreiben, deckt sich mit meinen Erfahrungen. Wenn Ihr also mal ein Paar in die Hände bekommt – unbedingt probelaufen!


Der Juli startet nicht nur mit dem Marathontraining für Berlin, sondern es gibt endlich Radsport satt! Denn ich darf mit dem Team Katusha Alpecin zur Tour de France und das passende Outfit, einen neuen Fahrradhelm und eine Radbrille habe ich auch schon mal getestet.

Aber auch Füße hochlegen, mehr Meer und der ruhige Einstieg in das Marathon-Training werden den Juli bestimmen, bevor Anfang August die adidas Runners City Night ein erster Formtest werden könnte!

Ich hoffe, wir sehen uns dort? Ansonsten findet Ihr mich auch wieder häufig in der RUNBASE bei den Mittagsworkouts.

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Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom Oktober, November und Dezember, den Jahresrückblick von 2018 und auch schon das Neueste vom Januar, Februar, März, April und Mai.

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