Lange sah es so aus, als ob sich der Schlingerkurs meines 2026er-Saisoneinstiegs auch im April weiter fortsetzen würde. Mit der Berlin Mile und der überraschend guten Zeit beim Berliner Halbmarathon hatte ich zwar läuferisch Fortschritte gemacht, aber insbesondere das Thema Ernährung war weiter im Beziehungsstatus „es ist kompliziert“.
Sicherlich kam in der letzten Saison mein Start bei den European Running Championships als starker Motivator dazu. Und die intensiveren Trainingseinheiten in so einer Marathonvorbereitung beeinflussen ebenfalls den Weg zu einem Gewicht, daß gut 5kg unter meinem jetzigen liegt. Vielleicht ist es dieser fehlende Frühjahrsmarathon, der es mir so schwer gemacht hat, in diesem Jahr den richtigen Einstieg zu schaffen.
Jedenfalls gab es im April auch wieder ausreichend Möglichkeiten für Cheat Days, an denen man die guten Ernährungsvorsätze über Board werfen kann. Nach meiner Kalifornienreise und den stressigen Aufholversuchen, im Büro gegen den E-Mail-Berg in meinem Posteingang anzukämpfen, war ich wirklich froh zu Ostern mal ein paar Tage mit der Familie im Grünen zu verbringen und einfach ganz klassisch Kuchen zu essen, Eierlikör zu trinken und Geschenke zu suchen.











Nach einem schnellen Blick auf den E-Mail-Berg gings danach ans Taschen packen für die FIBO, wo ich auch in diesem Jahr wieder am Messestand von Fabletics unterwegs war. Bevor die Messe für die Besucher öffnete, huschte ich aber noch schnell rüber ins Museum Ludwig, um mir die Austellung von Yayoi Kusama anzusehen. Auch wenn ich nur wenig Zeit hatte und mich auf die wichtigsten Highlights konzentrieren musste, war es ein wirkliches Highlight. Erinnerungen an meinen Besuch im teamLab Borderless Tokyo während des Tokio Marathons waren gleich wieder präsent. Ich kann es kaum erwarten, daß das teamLab Borderless in Hamburg eröffnet!



Und dann also einmal die volle Packung FIBO! Ich war wohl auch nicht der Einzige, der von der neuen Besucherdynamik überrascht wurde, die letztlich in einen neuen Besucherrekord von mehr als 175.000 Fitnessfans auf dem Messegelände mündete. Auch in diesem Jahr war die Messe geteilt in zwei Fachbesuchertage und zwei Publikumstage, aber schon ab Minute eins stürmten die Besucher die Messe und auch an den ersten beiden, normaler Weise etwas entspannteren Tagen, rotierte man den kompletten Tag im Kreis. Natürlich waren diese Business-Tage immer noch ruhiger als die Wochenendtage, aber meine Stimme war schon nach Tag eins ganz schön angekratzt. Den ganzen Tag reden, muss wohl auch geübt werden. Trotzem hat es wieder riesigen Spaß gemacht, wenn man den ganzen Tag von Leuten umgeben ist, die mit ihren ganz eigenen Wegen, Schwerpunkten und Herausforderungen an der Mission von Fitness, Sport und einem gesunden Lebensstil arbeiten.


Obwohl ich mich natürlich über den Erfolg freue, hatte dieser Besucherschub leider zur Folge, daß ich mich garnicht selbst auf der Messe umsehen konnte und viele Stände der FIBO auch nur über Social Media gesehen habe. Wenigstens konnte ich am Freitag schnell bei Peloton vorbeischauen, um mit Erik Jäger und Jeffrey McEachern ein wenig zu plaudern und mir die neuen Commercial Bikes und Treads anzusehen, die speziell für den Einsatz in Fitnessstudios und Hotels konzipiert und etwas robuster gestaltet sind. Aber auch die Software ist so gestaltet, daß Leute, die zum ersten Mal mit Peloton trainieren, den Einstieg in das gigantische Universum aus Kursen, Live-Kursen und anderen Features leichter finden.
Und apropos Peloton. Das Treffen mit Erik und Jeffrey hat mich dann auch motiviert, Zuhause mal wieder auf das Peloton Bike zu steigen. Denn normaler Weise staubt das im Frühling und Sommer immer etwas ein, da ich dann überwiegend mit meinem Lauftraining beschäftigt bin und auf dem Peloton Laufband oder eben Draußen mit der Peloton App unterwegs bin. Zu meiner Überraschung war ich ganz knapp vor einem Peloton Meilenstein und zelebrierte dann also in einem Live-Kurs mit Ally Love meinen Peloton Ride Nummer 900!
Und da ich diesen Meilenstein fast übersehen hatte, habe ich auch gleich nach meinen Laufstatistiken geschaut. Und auch dort bahnt sich eine große Zahl an. Im Mai werde ich also meinen 1000sten Lauf mit Peloton absolvieren. Auch wenn der große Corona-Hype um Peloton vorbei ist, bin ich seit dem Deutschlandstart 2019 noch immer sehr aktiv und absolut begeistert von Peloton. Wahrscheinlich ist es schwer, daß Konzept von außen zu verstehen und ich kann nachvollziehen, daß Manche von den Kosten der Mitgliedschaft abgeschreckt sind. Aber genau der aufwändig produzierte Content, die Musik und dieses Gefühl, mitten in einem Kurs zu sitzen, obwohl Du nur mal eben schnell Zuhause aufs Bike oder Tread gehüpft bist, motiviert ungemein. Ich habe schon so viele Trainingseinheiten am Ende eben doch durchgezogen, weil ich nicht raus in die Kälte oder erst ins Fitnessstudio musste, sondern wusste, daß dort Zehntausende andere und eine Horde motivierender Coaches, nur wenige Meter neben meinem Sofa im Peloton-Bike auf mich warten.



Weil wir gerade bei Trainingsalternativen sind, passt an diese Stelle wohl auch ganz gut meine Beichte, daß ich im April tatsächlich nur sechs mal laufen war. Ein bisschen überrascht bin ich sogar selbst, daß ich nicht einmal zwei Trainings pro Woche geschafft habe, gegenüber den vier Trainingseinheiten die ich normaler Weise jetzt im Frühling mitnehme.
Aber weniger laufen bedeutet auch nicht, daß ich weniger aktiv war, sondern vielmehr habe ich mir mehr Zeit für andere Themen genommen. Ich habe meinen Padel Schläger entstaubt und einen neuen, tollen Platz in Potsdam gefunden, Badminton und Tennis gespielt und meinen Morgen mit einer HIIT Class bei Barry’s gestartet.
Und auch beim Sandbox VR kommt man ordentlich ins Schwitzen. Bisher kannte ich diese VR-Games nur von meinen Reisen nach Los Angeles und war überrascht, daß es eine offizielle Location von Sandbox VR gleich neben der Uber Arena in Berlin gibt. Also habe ich meine Jungs geschnappt und dann haben wir uns gemeinsam virtuell um ein paar Zombies bei Deadwood Phobia gekümmert. Kein günstiges Vergnügen, aber eine absolute Empfehlung wenn ihr auf Action Games steht.

Das wirkliche Highlight im April war aber das Hurom-Retreat auf Sardinien. Schon im vergangenen Jahr hatte der koreanische Hersteller von Slow Juicern einige der bekanntesten Experten für Ernährung und Sport eingeladen, um sich über gesunde Ernährung, neue Ernährungskonzepte und natürlich auch über Rezepte auszutauschen. In diesem Jahr durfte ich auch wieder mit dabei sein und startete meine kleine Inselflucht erst einmal mit einem Morgenlauf an der Strandpromenade von Cagliari entlang. Die letzten Wochen waren wirklich intensiv und dutzende synchron ablaufende Projekte und ein unüberwindbarer E-Mail-Berg hatten mir stressmäßig ganz schön zugesetzt. Das Retreat kam also genau richtig, um einmal einen harten Schnitt zu machen und sich von der Hetzjagd der Deadlines zu befreien. Und nichts hilft dabei so gut, wie ein Ortswechsel und ein kleiner Morgenlauf.



Nach dieser ersten läuferischen Entdeckungstour, erkundete ich noch ein wenig die Altstadt von Cagliari bis es dann hinaus ging aus der Stadt und zur kleinen Bucht nahe Capo Boi, wo dann das eigentliche Retreat mit einem Willkommensdinner startete. Viele kannte ich ja schon vom letzten Jahr, aber auch ein paar neue Teilnehmer waren dabei. Insbesondere auf die Ernährungsexperten hatte ich mich gefreut, mit denen man das Thema Ernährung noch einmal von einer komplett wissenschaftlichen Perspektive diskutieren kann – dann aber in der Umsetzung nicht auf Nahrungsergänzungsmittel oder Ähnliches setzt, sondern ganz gezielt die Zutaten für Säfte und Smoothies auswählt, um den gewünschten Nährstoffmix zu erreichen. Und schmecken darf es natürlich auch noch!












Und so verbrachten wir dann drei Tage in der traumhaften Frühlingssonne, lernten die neuesten Hurom Slow Juicer kennen, wie den neuen Hurom H80-ST, das absolute Topmodell, welches ich ja auch schon getestet habe. Und auch die neue Hurom Wasserfilteranlage konnten wir ausprobieren. Daher hier schon einmal die Vorwarnung, daß es bald wieder mehr Slow Juicing Videos bei Youtube und Instagram geben wird. Denn ich habe eine ganze Reihe neue Rezeptideen zusammen mit den anderen Experten ausgetüftelt, die besonders gut für Ausdauersportler geeignet sind.
Und damit der Einstieg in die Welt der gesunden, selbstgemachten Säfte noch leichter wird, hat mir Hurom für Euch eine ganz besondere Aktion ermöglicht. Denn nur noch bis Ende Mai könnt ihr erstmalig und auch einmalig bis zu 50% auf Slow Juicer von Hurom sparen. Denn zusätzlich zu den vielen schon jetzt um bis zu 30% reduzierten Entsaftern, gibt es mit dem Hurom Rabattcode ACEVENT20 noch einmal 20% Rabatt zusätzlich. Damit kannst Du jetzt einen dieser erstklassigen Slow Juicer, die sonst 500-600€ kosten schon für knapp über 200€ bekommen. Falls Du also schon mal überlegt hast, auch Deine eigenen Säfte schonend herzustellen, dann schaue jetzt im Hurom Shop vorbei. Denn diese Kombination aus reduzierten Gerätepreisen und extra hohem Rabattgutschein wird es so nur noch bis Ende Mai geben. Ich werde mir jedenfalls noch schnell ein Upgrade gönnen und hole mir den neuen Standmixer, um mir eigene Proteinshakes aus unverarbeiteten Zutaten zu mixen – die Rezepte gibts dann auch bald hier.




Obwohl sich alles um das Thema gesunde Ernährung mit neuen Ingwer Shots von Zenger und den Slow Juicern von Hurom gedreht hat, durfte natürlich der Spaß nicht fehlen. Also rein in die Badehose und rauf auf den Katamaran, mit dem wir dann von Bucht zu Bucht gefahren sind. Auch einen unglaublich schönen Trail habe ich entdeckt, bei dem gleich Erinnerungen an den Pfad der Götter wiedererweckt wurden. Von unserem Retreat ging es ein wenig hinauf in die Berge und dann direkt an der Küstenlinie entlang bis zum Capo Boi und wieder zurück. Und immer, wenn man dachte, daß der Ausblick nicht mehr schöner werden könnte, eröffnete sich hinter der nächsten Kurve eine noch schönere Bucht. Wer es nachlaufen will, findet hier die Strecke bei Strava.
Das wohl Wichtigste für mich waren aber die Meditationen, Yogastunden und Gespräche mit Sabine Gallei. Schon im letzten Jahr hatte sie mir extrem geholfen, mein Lebenstempo besser kontrollieren zu können. Und in meiner überhetzten, ziemlich gestressten und leicht ausgelaugten Verfassung, mit der ich beim Hurom Retreat landete, brauchte ich diesen Rat und die Unterstüzung, um wieder ins hier und jetzt zu kommen und die Welt einmal kurz anzuhalten. Vielleicht ist jemand von Euch ja auch eher hyperaktiv und immer in Bewegung und kennt die Herausforderung des unproduktiv seins. Einfach mal nichts zu tun, ist wohl die größte Herausforderung für mich.
Das Hurom Retrat war für mich also in vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg und hat mich bei vielen Themen im Umfeld von gesunder Ernährung, Bewegung und mentaler Stärke vorangebracht. Und vielleicht war dieses Retreat auch genau der finale Auslöser den ich brauchte, um auch meine Ernährung wieder dauerhaft solider aufzustellen. Also vielen Dank an Hurom, Zenger, Julia und Sabine für diese Erfahrung!



Kaum in der Heimat angekommen, wurde meine Erholungskurve auch gleich wieder strapaziert. Der World Retail Congress war in der Stadt und damit jede Menge Events, Networking und Dinner. Die Morgensessions mit den Meditationen und dem Fabletics Run Club boten zwar ein bisschen Ausgleich, aber am Ende der Woche war ich wirklich dankbar über den freien Freitag, den wir mit dem Feiertag bekommen hatten!
Auch wenn ich mich gerade frage, wann und wie ich das eigentlich auch noch im April geschafft habe, gab es auch wieder ein paar neue Beiträge für Euch zum lesen. Für alle meine jüngeren Freunde aus der Läuferbubble gab es den Hinweise auf den „30 under 30 Running Leaders“ Award, für den man sich noch bis zum 24ten Mai bewerben kann. Kommt Leute, holt den Award nach Berlin!
Und weil ich neulich genau dieses Problem hatte, gibt es hier jetzt einen kleinen Ratgeber darüber, was das Gesündeste ist, was Du bei McDonalds essen kannst. Denn manchmal muss man wegen des Gruppenzwangs eben mit zum Restaurant zur goldenen Möve und will auch nicht wie ein Freak dasitzen und nichts essen. Und kann sich noch jemand erinnern, daß ich im Februar in Madrid war, wo Eliud Kipchoge die Laufuhr vorgestellt hat, die er zusammen mit Huawei entwickelt hat? Genau diese Huawei Watch GT Runner 2 ist nun fertig und wurde von mir unter anderem in Los Angeles getestet.

Im Mai geht es für mich erst einmal für ein paar Tage nach London und ich freue mich riesig, daß ich mir das dortige Headquarter von Red Bull ansehen kann. Auch im Mai habe ich mir nur wenige Termine vom Laufkalender herausgepickt. Es haben sich in diesem Jahr so viele Läufer beim Wings for Life World Run angemeldet, wie nie zuvor und so bin ich am überlegen, ob ich nicht doch noch spontan über die Wings for Life App mitlaufe. Definitiv gehe ich beim Berliner Firmenlauf an den Start, obwohl das in diesem Jahr wohl eine etwas langsamere Geschichte werden wird. Und wenn es in meinen vollgestopften Kalender passt, gehe ich auch in meiner neuen Heimatstadt beim Firmenlauf Potsdam auch noch einmal an den Start. Und zu guter letzt habe ich ja auch noch meinen Geburtstag auf dem Zettel – da fällt mir bestimmt auch noch etwas Nettes ein!
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Zuletzt habe ich übrigens auf den Januar, Februar und März zurückgeblickt. Und hier findest Du auch den Jahresrückblick 2024 und hier den Jahresrückblick 2025.














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