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Ich flitze bei Sommerhitze durch Gewitterblitze. Das lief im Juni 2026.

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Das Thema Dankbarkeit bekam im Juni einen neuen, sehr profanen Stellenwert. Denn wenn man in einem Dachgeschoss wohnt und eine 40-Grad im Schatten – Hitzewelle auf einen zurollt, ist man extrem froh über die mobile Klimaanlage, die man vor ein paar Jahren mal angeschafft hat. Normaler Weise macht sie für ein paar wenige Tage im August das Home Office erträglicher. Das sie schon im Juni aus dem Keller und in den Dauereinsatz gehen muss, ist wirklich ein Novum. Jedenfalls hat sich auch das Wetter im Juni wieder deutlicher in die Trainingsplanung eingemischt.

Wie immer habe ich versucht am Global Running Day eine kleine Runde zu drehen und hatte in diesem Jahr auch ein paar Kollegen vom TSRC (TechStyle Run Club) mit am Start auf unserer Mittagsrunde über das Tempelhofer Feld. Mit 18 Grad Mittagstemperatur war doch noch richtig entspannt!

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Und dann kam auch schon der erste Laufevent meines Juni-Triples immer näher. Bis zur letzten Minute hatte ich gehadert, ob ich doch an die Ostsee fahre, um am ersten Usedom Beach Marathon teilzunehmen. Die Ostsee ist mein absoluter „Fast Relax“ Ort, wo ich spontan hinfahren kann und innerhalb von Stunden zur kompletten Entspannung komme. Und da ich den Usedom Marathon ja auch schon gelaufen bin, hätte das gut gepasst. Letztlich hat sich dann aber aus beruflichen und terminlichen Gründen doch der Potsdamer Schlösserlauf durchgesetzt, den ich obwohl er quasi vor meiner Haustür startet, bisher nur in 2015 und 2020 gelaufen bin.

Der leichte Regen am Start machte dieses Rennen dann zu einem Hauch von Laufsauna. Als die Sonne dann in der zweiten Hälfte des Rennens immer mehr herauskam, stieg die Luftfeuchtigkeit auf schwitzige 78% und drückte die Herzfrequenz trotz relativ konstanter Pace immer weiter nach oben. Trotzdem hat die Streckenführung wirklich Spaß gemacht und der Lauf war viel schöner, als ich es in Erinnerung hatte. Und mit einer Zielzeit von 01:41:33h als 13ter meiner Altersklasse bin ich auch rundum zufrieden. Und den Usedom Beach Marathon laufe ich dann einfach 2027.


Der größte Spagat im Juni war der zwischen beruflichen Großprojekten, dem Lauftraining und den Wettkämpfen an den Wochenenden. Gerade in der ersten Monatshälfte hat der Schlaf ordentlich gelitten und dem inneren Schweinehund mehr Macht verliehen. Letzlich hat aber alles wunderbar funktioniert mit dem neuen Store im KaDeWe und ich habe mich sehr über den limitierten „Grand Opening“ Hoodie und das mit meinem Namen bestickte Hemd gefreut.

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Insofern war das Pace Race Berlin für mich auch eine tolle Gelegenheit, den ganzen Stress der Eröffnungswoche mal über meine Beine aus dem Körper zu entlassen. Mit einer Startzeit von 13:00 Uhr im zweiten Durchgang des Events musste auch hier niemand frieren. Aber ich war gespannt auf das neue Rennformat, zwischenzeitlich doch ziemlich angenervt vom Gewusel auf der Strecke und wie ich in meinem Pace Race Erfahrungsbericht schon geschrieben habe, mental wohl an diesem Tag einfach nicht bereit für diese hohe Dynamik auf der Strecke. Nach Runde 15 mit einer geforderten Pace von mindestens 4:20 bin ich dann ausgestiegen. Wahrscheinlich könnte ich auch noch näher an die Halbmarathondistanz kommen – aber nicht nach so einer Woche. Daher schiele ich schon ein bisschen, ob ich mich noch für eines der verbliebenen Rennen in diesem Jahr anmelden soll, oder bis zum Pace Race 2027 in Berlin warte.


Auch abseits vom Laufsport gab es im Juni wieder großen Sport zu entdecken. Ganz vorne natürlich der Start der Fußball-WM, den ich mir doch noch spektakulärer vorgestellt hätte. Ich hatte wirklich angenommen, daß die USA aus jedem Spiel eine Art Superbowl machen und sich die großen Sportmarken mit Celebrities gegenseitig überbieten. Natürlich habe ich mich noch einmal mit dem aktuellen Deutschland Trikot eingedeckt, bevor es dann ab 2027 zum neuen Sponsor geht. Und ich bin mir wirklich noch nicht sicher, ob ich ein Nike-WM Shirt der Deutschen Nationalmannschaft haben will. Daher noch einmal die 70 Jahre adidas und DFB hochleben lassen – auch das schwarze WM Trikot musste es sein. Trotzdem wäre es ganz nett gewesen, mehr als vier Anlässe zu haben, die neuen Trikots zu tragen.


Wenn Du mir bei Instagram folgst, kennst Du ja schon meine andere Leidenschaft für Tennis und Padel. Natürlich war der Sieg von Alexander Zverev beim Roland Garros ein echt bewegender Moment. Und noch cooler ist es, wenn man danach den neuen Wilson Ultra V5 Tennisschläger in der Roland Garros Editon spielen darf. Und auch Berlin wertet sein Tennisturnier immer weiter auf. Mit Serena Williams hatten die Berlin Tennis Open wirklich eine Legende in die Stadt geholt. Entsprechend aussichtslos waren bei dieser Meldung dann aber auch die Aussichten auf die Tickets.


Um so schöner war es, als dann die Einladung für die Players Night der Berlin Tennis Open ins Haus flatterte. Zusammen mit Profis wie Coco Gauff, Jessica Pegula, Elina Switolina, Eva Lys, Karolina Muchova, Markus Zoecke und Andrea Petković wurde im KaDeWe auf den Turnierstart angestoßen, wie auch die Vogue berichtete.

Aber zurück zu meinem Triple der Laufevents. Als letzte Episode meines Lauf-Dreiers stand die Erstausgabe des Saucony BLN10K auf dem Rennkalender. Wie schon berichtet, führt Saucony diesen 10km-Lauf ja schon länger in London durch, Paris hat den Saucony 10km de la Tour Eiffel und nun hat Saucony den 10k auch nach Berlin auf das Tempelhofer Feld gebracht. Nach meinem Morgentraining, wo ich trotz mäßigem Tempo schon ziemlich mit meiner Herzfrequenz zu kämpfen hatte, war ich ziemlich skeptisch, was das Abendrennen auf dem schattenfreien Tempelhofer Feld anging. Ein leichter Regen hatte die Temperatur dann aber auf „nur noch“ 27 Grad bei 67% Luftfeuchtigkeit abgekühlt – noch immer sehr warm, aber nicht mehr komplett kochend.


Letztlich war es ein hartes Stück Arbeit, wie ich auch schon in meinem Saucony BLN10K Erfahrungsbericht geschildert habe. Aber auch hier konnte ich meinen Körper überzeugen, mir trotz der inneren Hitze, doch noch eine gute Pace bereitzustellen. Nach fast 200 Wettkämpfen kenne ich meinen Körper inzwischen so gut, daß ich gerade bei Hitze gut einschätzen kann, wie viel man den Körper pushen darf und wann es einfach zu viel wird. Und mit einer 48:18 h und Platz 26 meiner Altersklasse habe ich an diesem Tag, nach dem 10km Morgentraining und bei den Temperaturen, wirklich mehr erreicht, als ich erwartet habe. Ein wenig anstrengend, fand ich die Influencer, die die erste Startreihe beanspruchten und dann teils mehr als 13 Minuten nach dem Sieger und knapp 10 Minuten nach der ersten Frau ins Ziel kamen.

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Und wo wir gerade bei Influencern sind. Wer glaubt, daß Influencer immer alles einfach so bekommen, der irrt sich. Als Mitglied im Jubilee-Club und 13 erfolgreichen Berlin-Marathons und 10 Zieleinläufen beim Berliner Halbmarathon, habe ich mir eigentlich keine Sorgen mehr um einen Startplatz für den Berliner Halbmarathon 2027 gemacht. Aber siehe da – die E-Mail vom SCC brachte mir in diesem Jahr keine gute Nachricht. Also werde ich zum ersten Mal auf den Pfad des Charity-Startplatzes ausweichen und unterstütze nun den WWF für die WWF Action Panda. Mindestens 400€ werde ich als Spendensumme selbst zahlen, um den Startplatz zu bekommen. Aber falls Jemand von Euch die Summe noch weiter erhöhen will, als Unterstützung für den WWF, dann will ich auch Niemanden davon abhalten.

An dieser Stelle auch als keiner Fun Fact – ich zahle die meisten meine Startplätze selbst auch wenn ich sie kostenlos bekommen könnte. Denn ich möchte die Veranstalter in ihrer Arbeit unterstützen und sehe es auch ein wenig als Investment in die Laufkultur. Denn nur wenn es sich am Ende auch rechnet, wird uns das komplette Spektrum an Laufevents – vom kleinen, regionalen Lauf wie dem Seelauf Caputh, den großen Events wie dem Berlin-Marathon und die neuen Laufinnovationen wie dem Pace Race weiter erhalten bleiben. Und das es auch anders kommen kann, zeigt die bedauerliche Absage des Gravel Run Berlin, einem weiteren neuen Laufformat, daß wir nun nie ausprobieren können.

Insgesamt bin ich mit dem Juni aus läuferischer Sicht also sehr zufrienden, angesichts des noch immer etwas inkonsistenten Trainings und der noch nicht durchgängig optimierten Ernährung. Aus dieser Grundlage sollte man für die großen Herbstrennen also noch ein bisschen mehr Performance herausschälen können.

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Ein bisschen geschrieben habe ich auch im Juni. Da wäre einerseits mein etwas verwunderlicher Beitrag über die besten Laufschuhe 2026, als Reaktion darauf, daß das Internet zum Ende des ersten Halbjahres 2026 schon voll ist mit Bestenlisten. Etwas spannender dürfte da wohl mein Ratgeber mit den besten Reisetipps für Laufreisen sein. Durch kleine Alltagsticks optimiere ich mein Reisebudget und kann mir so meine Reisen zu den Läufen in Europa und aller Welt finanzieren. Viele dieser Tipps kann man natürlich auch für normale Reisen anwenden, um etwa die Flüge für den nächsten Familienurlaub kostenlos zu bekommen.

Viele von Euch folgen meinen Trainings ja auch bei Strava, wo ich schon seit 2014 mit einem Premium-Account vertreten bin und mich hiermit erneut öffentlich als großer Strava-Fan positioniere. Seit Monaten haut die Plattform ein neues Feature nach dem nächsten heraus, weshalb ich hier einen Überblick über die neuesten Strava-Features erstellt habe. Nach wie vor ist die App ja frei von klassischen Werbeanzeigen und ich hoffe, daß dies auch nach dem angestrebten Börsengang so bleibt. Es wäre ja nicht das erste Mal, wenn sich dann der Fokus von den Nutzerinteressen komplett auf die der Investoren verschiebt. Komoot ist da für viele ein mahnendes Beispiel.

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Bei der Liste für die Laufschuhe im Test sind im Juni auch wieder ein paar neue Einträge dazugekommen. HOKA hat mit dem Skyward X2 einen Carbon-Schuh für das Alltagstraining vorgestellt, die neue Marke ANTA drängt jetzt auch mit Carbon-Schuhen in den Laufschuhmarkt und KIPRUN bringt mit dem KIPSTORM ELITE einen guten und bezahlbaren Carbon-Wettkampfschuhe als Alternative zu den etablierten Laufmarken.

Im Juli geht es für mich erst einmal für ein paar Tage zum Trailrunning Camp in Warth-Schröcken am Arlberg. Ein bisschen Muffensausen habe ich schon, angesichts meines fehlenden Bergtrainings. Aber ich freue mich unendlich auf die Berge, denn mein letzter Bergtrip liegt schon unglaubliche fünf Jahre zurück. Und dann wird es hier sicherlich im Blog etwas stiller, wenn ich mir eine Auszeit gönne, um Kraft für das restliche Jahr zu sammeln.

Denn im August laufe ich bei der Berliner Generalprobe und überlege, ob ich auch bei KRAFT10TAUSEND und der City Night starte. Im Fokus steht dann aber das Training für die World Athletics Road Running Championships und den Berlin-Marathon.

Wie immer nehme ich Dich bei Instagram mit auf meine Abenteuer und damit Du nichts verpasst, lass Dich am besten sofort per E-Mail informieren oder via Google News, sobald es neue Beiträge gibt, hole Dir die Updates per Feed in den Browser, die kostenlose App oder folge mir bei Facebook, TikTok oder Instagram. Und wie es gerade in meinem Training läuft, siehst Du immer bei Strava.

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Zuletzt habe ich übrigens auf den März, April und Juni zurückgeblickt. Und hier findest Du auch den Jahresrückblick 2024 und hier den Jahresrückblick 2025.

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