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Laufen Sport

Mit Schwerkraft zu mehr Kraft. Das lief im März 2021.

Tja, das wars also mit dem ersten Viertel des Jahres. Und nach dem optimistischen Start ins neue Jahr, bleibt dieses Gefühl, daß man wohl auf ein weiteres Laufjahr verzichten muss. Der Laufkalender ist in diesem Jahr also ein bisschen wie ein Adventskalender, bei dem man die Türchen nicht öffnen darf.
Mit dem Schneeglöckchenlauf und dem Lauf der Sympathie gehörten auch wieder einige absolute Frühlingsklassiker zu diesen verpassten Gelegenheiten. Immerhin gab es einen kleinen Lauf zum Frauentag an der Spree entlang, bei dem für einen Moment die Erinnerung an das älte Läuferleben zurückkam.

Wie viel Chaos aber auch bei den Veranstaltungen herrscht, zeigt wieder das jüngste Beispiel vom Elite-Rennen in Hamburg, daß kurzerhand nur wenige Tage vor dem Start abgesagt wurde. Dabei geht es für viele Athleten um die Olympiaqualifikation für die sie sich genau auf den Punkt vorbereitet hatten. Sich nun sportlich und kopfmäßig auf einen neuen “vielleicht” Termin einzustellen ist entsprechend kompliziert. Auch hier kann ich aber mittlerweilen nur noch mein Unverständnis zeigen. Ich bin kein Rennveranstalter und kenne daher nicht alle Aspekte, die man bei der Planung berücksichtigen muss. Aber kam das jetzt wirklich überraschend, daß Covid nicht verschwunden ist und das ein Rennen auch mit reduziertem Teilnehmerfeld im Stadtgebiet einer Großstadt irgendwie riskant ist? Warum sperrt man dafür nicht irgendwo ein Teilstück auf einer Landstraße oder meinetwegen auch 2 Fahrspuren einer breiten Autobahn, um sich zu isolieren?

Jedenfalls ist mein Vertrauen in das Planungsvermögen und das Zusammenspiel von Entscheidern in Politik, Verwaltung und Sport weiterhin stark erschüttert, weshalb ich eher eine kritische Einschätzung dazu habe, ob der Berlin-Marathon wirklich stattfindet.

Aber hoffen wir das Beste. Für meinen Teil steige ich jedenfalls wieder ins Training ein, egal ob nun für den Berlin-Marathon im September, den New York Marathon im November oder die nächste Option nach dem Ende von Covid. Denn inzwischen dauert meine Lari-Fari-Laufpause schon fast 16 Monate, nachdem ich mit dem Chicago-Marathon 2019 und einer Winterpause ruhiger getreten bin und bisher nie richtig aus dieser Winterpause zurückgekehrt bin.

Viele von Euch wird es aber sicher freuen, daß es hier thematisch wieder mehr zum Laufblog wird und Fitness, Peloton und andere Themen wieder mehr laufunterstützend werden. Seit langem habe ich im März wieder mehr als 100 Laufkilometer in den Büchern und stelle die Standarddistanzen stückchenweise von 5km wieder auf 10km und mehr um.

Es macht mir inzwischen auch wieder richtig Spaß auf meinen alten Trainingsrunden unterwegs zu sein – die Morgenrunde am Tempelhofer Feld, Kilometer abspulen auf der Krone – es fühlt sich ein bisschen an, als wenn ich wieder Zuhause bin.

Neben dem tollen Gefühl, wenigstens ein paar bekannte Laufgesichter beim Womens Day Run aus der Ferne sehen zu können, war wieder ein kleines Highlight aus New York in der Post und damit das zweite Highlight im März. Denn ich war in der zweiten Jahreshälfte die 5k-Serie der New York Roadrunners gelaufen – und dafür gab es nun die Medaille.

Leider dauert es immer ein wenig, bis die Medaillen aus New York ankommen, aber ich hoffe auch schon auf den nächsten Brief aus New York. Und zwar dieses Mal für den virtuellen New York City Halbmarathon, den ich im grauen Frühlingsregen allein auf der Krone abspulte und deutlich meinen Trainingsrückstand spürte. Unter zwei Stunden waren nicht drin, dafür aber die Bestärkung darin, daß ich jetzt wieder zurück will in Richtung der Zeiten, die ich 2019 vor Ort beim New York City Half gelaufen bin.

Trotz des Wiedereinstiegs in das strukturierte Lauftraining, bleibe ich aber dem Spazierengehen treu und war ganz überrascht, als ich im März von Strava die Nachricht über das Erreichen des 50km-Milestones bekam. Dabei sind meine kleinen Mittagsrunden hauptsächlich zum Tageslichtfangen und als strukturierendes Element in den monotonen Home Office-Tagen gedacht. Aber da kommt anscheinen trotzdem ganz schön was zusammen, auch wenn man nur mal schnell für 20-30min durch die Nachbarschaft bummelt.

An den Wochenenden gibt es dafür dann etwas größere Ausflüge, wobei das ja heute Microadventure heisst. Ein schöner Platz, an dem ich zuletzt öfters war ist die Römerschanze hier in der Nähe von Potsdam. Das Gute liegt manchmal ganz nah!

Dieses Motto gilt wahrscheinlich inzwischen auch für meinen Haushalt. Denn der wird auch weiterhin zur universellen Location für alle Lebenslagen ausgebaut. Das Home Gym wurde erweitert und für Bankdrücken optimiert und auch meinen Fitness-Endgegner, die Klimmzüge kann ich jetzt mal strukturiert angehen. Und auch in die Regeneration wird weiter investiert. Die Massagepistolen kennt ihr ja schon, aber jetzt folgt noch ein beheizter Whirlpool für die Terrasse, nachdem ich mich mit meiner Idee für eine eigene Sauna (noch) nicht durchsetzen konnte. Die Lieferung kommt hoffentlich in der nächste Woche und bestimmt zeige ich mal bei Insta, ob ich das Teil aufgebaut bekomme oder daran verzweifle.

Nicht nur für Läufer interessant, sondern auch optimal für das Peloton Bike geeignet ist übrigens der neue Polar Verity Sense Pulsmesser den ich mir aber eigentlich für Fitnesstraining und das Schwimmtraining zugelegt habe. Denn meine Gamin Fenix zu tragen, wenn ich gerade mit Gewichten hantiere, ist mir zu riskant. Da ist der Gurt am Oberarm schon deutlich sicherer und auch komfortabler.

Und auch an den Füßen gibt es etwas Neues. Denn adidas hat den neuen UltraBoost 21 vorgestellt, der sich in meiner aktuellen Wiederaufbauphase einfach gerade richtig gut macht. Denn neben dem mangelnden Lauftraining hatte ich ja im letzten Jahr auch einen Bänderriss – es ist also absolute Vorsicht und Behutsamkeit angesagt – und da nehme ich die noch größere Dämpfungsangebot des neuen Ultraboost gerne an.

Für den April gibt es auch wieder einige spannende neue Projekte, die ich hoffentlich bald enthüllen kann. Vor allem freue ich mich aber darauf, daß der Frühling endlich kommt und checke täglich meine Wetter-App immer auf dem Sprung um loszulegen. Denn ich will mich mal am Thema Gravel Bike versuchen und über die Komoot App einige Routen in der Gegend testen. Mit etwas Glück, und dem passenden Neoprenanzug, gibts im April hoffentlich auch schon wieder SUP News von mir.

Die größte Baustelle bleibt aber das Gewicht. Denn mein Corona-Spoiler bremst bei den Laufeinheiten deutlich und könnte reduziert bestimmt eine 30 Sekunden geringere Pace erlauben. Also futtere ich mich schnell im letzten Gefecht durch die Osterfeierlichkeiten und dann gibts erstmal nur noch Haferschleim. Frohe Ostern meine Lieben!

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Hier findest Du übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom Januar und Februar und auch den Jahresrückblick 2020!

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