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Laufen

An der Wiege der Marathonläufe. Das lief im November 2022.

Der Jahresendspurt hat begonnen, was man in diesem Jahr durch den frühzeitigen und ziemlich spontanen Temperatursturz mehr als deutlich zu spüren bekam. Und so musste man nicht nur beim Lauftraining wieder grübeln, was eigentlich das richtige Laufoutfit bei knapp über 0 Grad ist. Leider hatte ich ja die SUP-Saison in diesem Jahr nicht so richtig genutzt, aber mit dem richtigen Equipment macht SUP im Herbst und Winter genauso viel Spaß wie im Sommer. Vielleicht sogar etwas mehr, weil man die Natur und die Stille fast für sich allein hat.

Nach meinem Frankfurt-Marathon Ende Oktober gab es für mich ohnehin nicht viel zu tun, außer mich möglichst gut zu erholen. Das der Sommer nicht ewig dauert musste mich zumindest läuferisch am Monatsanfang im November also noch nicht kümmern. Denn ich mich rechtzeitig auf den Weg zum Athen-Marathon, um genügend Zeit zu haben, die spannende Geschichte des Marathons, aber auch die der griechischen Mythologie zu erkunden.

Schon im Sommer hatte mich Griechenland beim Urlaub auf Rhodos begeistert und auch jetzt empfing mich die Stadt wieder mit offenen Armen und strahlendem Sonnenschein. Die Menschen, das Essen und die faszinierende Geschichte machen es aber auch leicht, sich für Athen zu begeistern. Gerade aber nach der anstrengenden Serie aus den Marathons in Berlin, London und Frankfurt, war es toll, mal durchzuatmen und sich ein wenig abzulenken.

Aber auch der Athen-Marathon hat eine ganz besondere Aura und ist für einen Marathonläufer einfach ein muss. Ähnlich, wie beim Jerusalem-Marathon ist es eine fast schon unwirkliche Vorstellung, wenn man überlegt, wer vor 2.000 Jahren alles schon auf den gleichen Strecken gelaufen ist. Zudem ist in Athen der Zieleinlauf natürlich ein absolutes Highlight.

Das Streckenprofil ist natürlich eine Herausforderung, aber für mich waren meine Erfahrungen beim Athen-Marathon ein wunderbarer Marathon-Saisonabschluss. Und ehrlich gesagt gefällt mir die Idee, den Sommer und die Laufsaison durch einen Schlussmarathon irgendwo im Warmen zu laufen richtig gut und mit Mallorca, Valencia, Florenz und vielen mehr eine tolle Auswahl an Optionen.

Allerding kommt nach so einem Laufausflug dann aber auch erstmal der „Wetter-Hangover“, wenn man sich dann nach einem letzten Lauf mit Singlet und Sonnenbrille der heimatlichen Realität von Mütze, Handschuhen und Laufschal stellen muss.

Aber zum Glück war ja mein nächster Lauf der Mall of Berlin Run, bei dem es zu großen Teilen durch die Mall ging und das auch ohne Handschuhe zu schaffen war. Wer mal etwas Abwechslung im Laufkalender haben will, sollte das unbedingt mal ausprobieren.

Leider hat auch mich dann die herbstliche Erkältungswelle erwischt, sodass an Training nicht mehr zu denken war. Aber ohnehin sollte es ja nun etwas ruhiger werden, um zwar die Grundlagen für den Tokio-Marathon zu halten, aber dem Körper auch mal etwas Erholung zu gönnen. Denn auch der Laufkalender 2023 für Berlin und Brandenburg hat schon wieder frühzeitig einige Highlights zu bieten für die man Energie tanken muss.

Gleichzeitig wurde mir aber auch bewusst, was es bedeutet, wenn man einen Marathon am 5. März 2023 im Wettkampfkalender zu stehen hat. Besser man freundet sich lieber schnell mit Dunkelheit, Kälte und Trägheit an. Denn das werden die Trainingsbegleiter für die kommenden Monate sein. Zum Glück kann man für kürzere Laufeinheiten auf das Peloton Laufband wechseln und um die Grundlagenausdauer zu erhalten, kann man auch mal einen Lauf durch ein Indoor-Training auf dem Peloton Bike Plus ersetzen. Trotzdem graut es mir vor den Longruns, die spätestens im Januar wieder fällig werden.

Da ist es immer wieder schön, wenn es entspannte Gelegenheiten, die #Heat24Berlin gibt, wo man ganz entspannt ein paar Kilometer abreissen kann und nebenbei noch Gutes tut. Mit drei Runden durch Charlottenburg und 20 Kilometern habe ich mir dann auch mein blaues Herz für 2023 verdient und bin stolz einen Teil der 65.000€ für die Obdachlosenhilfe beigetragen zu haben.

Im Blog war im November aber auch wieder Einiges los. Der Black Friday aber auch die Geschenkideen für Marathonläufer haben natürlich wieder Saison, aber auch die neuen Städte in denen die KRAFT Runners nun aktiv sind, haben viele interessiert. Neben den neuen Sportuhren, ist es dann aber vor allem das Whoop-Armband, zu dem ich viele Fragen bekomme. Aber nach über sechs Monaten bin ich immer noch total zufrieden damit und schätze die Analysen als wichtigen Baustein für meine Trainingsplanung. Ich schreibe aber gerade auch noch an ein paar neuen spannenden Themen.

Im Dezember wird es dann aber wirklich ruhiger. Ich schiele zwar noch auf den einen oder anderen Event, aber sicherlich wird der Silvesterlauf in Potsdam dann diese Saison beenden. Und da ich ja begonnen habe zu dokumentieren, wo ich schon überall gelaufen bin, kann ich auch endlich sagen, daß das Geklimper in meinem Ankleidezimmer von mehr als 100 Medaillen erzeugt wird.

Nach der Corona-Pause beim Wintersport bereite ich mich aber auch auf den nächsten Trip in die Berge vor und habe mein neues Montec Skioutfit schon parat liegen. Es gilt aber auch noch im Haushalt aufzuholen, da bei einem Pensum von 6 Marathons in einem Jahr, eine Menge liegen bleibt. Zwar hatte ich das Home Office schon mit der günstigen USM Haller Alternative neu möbliert, aber bei den Fotos tunlichst vermieden, die Decke zu fotografieren, wo auch nach einem Jahr nur ein Draht mit einer Glühbirne aus der Decke kommt – dort wo andere Leute eine Deckenleuchte haben.

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Hier findest Du übrigens auch den Jahresrückblick 2021. In diesem Jahr habe ich zuletzt auf den Juni, Juli, August, September und Oktober zurückgeblickt.

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