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Kürzer, aber dafür langsamer. Das lief im Januar 2020.

Schon eigenartig, daß der Januar schon wieder vorbei ist. Dabei ist doch noch gar nichts passiert?
Jedenfalls war mein Januar aus sportlicher Perspektive doch ein wenig ungewöhnlich, aber dafür auch sehr lehrreich.

Vor allem habe ich nämlich nicht zuletzt in einem Workshop mit adidas noch einmal genauer verstanden, was mich motiviert und antreibt und “wie ich funktioniere”. Im Gegensatz zu vielen anderen trainiere ich nämlich nicht, damit ich schlank werde oder bleibe, oder damit ich eine gute Fitness oder eine tolle Strandfigur bekomme, sondern ich trainiere um zu einem bestimmten Zeitpunkt, bestimmte Fähigkeiten zu haben. So habe ich beispielsweise zum letzten Jahresbeginn superintensiv trainiert, weil ich beim NYC Halbmarathon eine gute Zeit laufen wollte und später extrem hart duchgezogen, um bei meinem ersten Ultra beim Rennsteig Supermarathon ebenfalls möglichst viel Spaß haben wollte.

Warum ich Euch das erzähle? Weil in diesem Jahr genau diese großen, neuen Saisonhighlights auf meinem Plan für 2020 noch fehlen – zumindest für die erste Jahreshälfte. Ich werde zwar einige der Klassiker vom Berliner Laufkalender mitnehmen, aber wenn man zum x-ten Mal beim gleichen Lauf startet, ist die Motivation eben doch anders, als beim ersten mal NY Halbmarathon.

Deshalb hatte ich doch so meine Schwierigkeiten, mich bei Dunkelheit, Kälte und Regen auf die Laufstrecke zu bewegen und hatte daher bis zum letzten Wochenende auch gerade einmal 40km für 2020 auf der Laufuhr. Das heisst aber gleichzeitig auch nicht, daß ich komplett untätig war, sondern vielmehr, daß mir ein kleiner Hüpfer auf das Peloton Bike Zuhause dann eben doch leichter fällt, als das Laufen draußen – gerade wenn es noch kein konkretes Trainingsziel gibt.

Und so habe ich dann im Januar mehr als 300km im Sattel verbracht und steuere nun auf meinen 150sten Ride zu, nachdem ich erst Anfang Januar mit meinem 100sten Ride in den “Century Club” bei Peloton aufgenommen wurde. Und so hatte ich im Januar dann auch das Glück, die beiden deutschen Peloton Instructors, Irene Scholz und Erik Jäger persönlich zu treffen.

Aber gelaufen wurde im Januar natürlich trotzdem. Traditionell wurde das Jahr mit dem NYRR Virtual Resolution Run 5K am Neujahrsmorgen eingeleitet und witziger Weise schaffte ich es mit meinen rosa Bäckchen sogar in den Newsletter der New York Road Runners.

Der klassische, erste Formtest beim Caputher Seelauf, stimmte mich dann auch schon recht zufrieden, da ich trotz des geringen Trainingspensums und mit etwas zu viel Winterspeck, die 10km in 5er Pace durchlaufen konnte. Platz 19 in der Altersklasse ist für den Saisonbeginn auch ein ganz guter Ausgangspunkt. Die excellente Form der letzten Saison ist also noch irgendwo vorhanden und muss nur neu herausgeschält werden.



Zur gleichen Erkenntnis kam ich dann auch beim Frostwiesenlauf, wo ich auf meine bis dahin 40 Laufkilometer des Jahres, den ersten Longrun mit 30km drauflegen wollte und doch ziemlich besorgt war, wie schlimm und vor allem bei welchem Kilometer der Einbruch kommen würde. Aber auch das klappte ohne große Probleme, ruhig und gleichmäßig, auch wenn eine 2:49h jetzt keine spektakuläre Zeit ist.

Aber auch wenn mir der große Plan für das erste Halbjahr noch fehlt, gab es ein paar tolle Neuigkeiten im Januar, die mich als Freizeitblogger extrem gefreut haben. Denn auch wenn das hier alles sehr professionell aussieht, manage ich alles neben meinem normalen Beruf bei einem großen Unternehmen, neben meiner Familie und meinem Training – und da ich nicht jedes Kooperationsangebot mitnehmen möchte, steht am Ende des Tages trotzdem meist nur eine schwarze Null.
Umso mehr freue ich mich, wenn ich anderweitig Rückmeldungen zu meiner Arbeit bekomme. Im Januar was das zum Beispiel eine nette Erwähnung in der RUNNING, dem großen Laufmagazin. Und als Hammer des Monats dann die Nominierung als einer der besten Sportblogs in Deutschland bei Die Goldene Blogger!

Außerdem habe ich mich richtig gefreut, daß der SCC, als Veranstalter des neuen VeloCity Berlin Radrennens mit mir zusammenarbeiten möchte. Ich werde also nicht nur auf der 120km Strecke mit dabei sein, sondern kann neben Startplatz-Gewinnspielen in den nächsten Monaten bestimmt noch andere spannende Radsport-Goodies für Euch besorgen!

Das geringere Laufpensum habe ich daber auch genutzt, um mir wieder ein paar Neuheiten anzusehen. So bin ich beispielsweise nach meinen Stationen über die TomTom Adventurer, FitBit Ionic und die Polar Vantage V nun wieder zurück bei Garmin und nun mit einer Garmin Fenix 6 Sapphire unterwegs.

Richtig spannend fand ich auch die veganen Laufschuhe von Veja, die ich mir gleich mal für einen Test zugelegt habe und auch die ersten Wanderschuhe von ON habe ich endlich mal ausprobiert.

Und apropos vegan. Ich habe im Januar ja beim Veganuary mitgemacht und mich einen Monat vegan ernährt. Wie das so war und ob und wie ich jetzt damit weitermache, könnt Ihr dann auch bald hier nachlesen!

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Hier findest Du übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember und auch den Jahresrückblick 2019!

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