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Laufen

Vom Olympiastadion, am Triumphbogen vorbei, zur Freiheitsstatue. Das lief im Oktober 2021.

Das eskalierte schnell in diesem Jahr. Ich kann mich gar nicht mehr genau erinnern, wann plötzlich dieser Wechsel kam und mit aller Wucht das alte Laufleben zurückkehrte. Ich glaube die Zeitmaschine hat sich erstmals mit der adidas Runners City Night aktiviert und wurde dann mit dem Berliner Halbmarathon auf volle Stufe gestellt. Jedenfalls bin ich trotz der Corona-Vorsichtsmaßnahmen und daraus resultierenden Besonderheiten, trotzdem wieder voll im alten Rhytmus aus Training, Wettkampf, Beruf, Famile und naja, eigentlich müsste hier auch Erholung stehen. Das kommt dann wohl im Dezember…

Jedenfalls begann der Oktober für mich erst einmal mit dem Baden in den positiven Gefühlen nach einem wirklich soliden Berlin-Marathon. Zusammen mit den überraschend guten Erfahrungen, die ich beim Berliner Halbmarathon gesammelt hatte, war ich also mit einem guten läuferischen Selbstbewusstsein ausgestattet, um erst einmal ein paar Tage die Füße zu schonen, bevor es mit dem Training für Paris begann.

Also blieb auch mal wieder Zeit, um mal eine ganz entspannte Wochenendtour zu machen. Statt einem Longrun gab es dank der Inspiration von Komoot also einen kleinen Spaziergang über die Pfaueninsel. Im kleinen Café einen Stück Kuchen, die Herbstsonne im Gesicht – einfach wunderbar.

Aber auch Zeit für das Alternativtraining war endlich wieder ein wenig vorhanden. Mein Peloton Bike hatte schon etwas Staub angesetzt, aber zum Tag der Deutschen Einheit lockten mich der Unity Ride und der Unity Flow wieder zurück zu Peloton und auch mein alter Sonntagsklassiker „Sundays with Love“ von Ally Love ist gerade in einer neuen Staffel gestartet.

Sicher hängt das aber auch mit dem Wetterwechsel zusammen. Denn mal eben schnell auf das Peloton Bike hüpfen oder für eine Runde auf das Peloton Laufband, ist halt viel komfortabler, als sich erst mit vielen Lagen im Zwiebellook für ein Outdoortraining zu präparieren. Und so war ich ganz überrascht, daß ich sogar schon mein Abzeichen für den 150ten Lauf von Peloton bekam und einen netten Gruß von Pete und dem Team von Peloton Berlin.

Für den November sind bei Peloton schon wieder spannende Neuigkeiten angekündigt, denn die Beyonce Artist Series ist zurück und zeitgleich wurde eine neue Kollektion von adidas angekündigt – dieses mal mit IVY PARK x Peloton. Es ist also wieder spannend im Sportmodemarkt, denn auch Kate Hudsons Sportmarke hat gerade den Fabletics Store Berlin eröffnet – und damit den ersten Laden in Europa.

Dann ging es aber wieder mit mehr Fokus in Richtung Paris und den besagten Kreislauf des Läuferlebens. Training, Training, Training, Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten – gerade im Job stehen die Zeichen auf Jahresendspurt und daher bleibt gerade nicht viel Zeit zwischen Training, Arbeit und Schlaf.

Etwas entspannter lief es dann beim letzten Trainingslauf vor dem Paris-Marathon. Der Trainer hatte grünes Licht gegeben, also konnte ich zusammen mit Gerrit relativ entspannt und genußvoll den S25 Berlin laufen. Auch mal wieder schön, wenn man eben nicht auf Anschschlag läuft, sondern auch die Schönheit der Strecke und die Atmosphäre genießen kann. Und so langsam waren wir mit einer Zeit von knapp über 2 Stunden dann auch nicht.

Die Sightseeing-Wunschliste war prall gefüllt, also ab ins nächste Café, doppelter Espresso und die Stadt erkunden. Gut 30.000 Schritte kamen so jeden Tag zusammen, leider nicht ganz so optimal vor einem Marathonlauf. Aber nach der Home Office Zeit, war ich so durstig nach neuen Eindrücken, daß ich auch nicht im Hotel herumsitzen konnte.

Trotzdem ging ich guter Dinge an den Start und fühlte mich fit, bis sich dann doch spätestens ab Kilometer 25 zeigte, daß es nicht der schönste Läufertag meines Lebens werden würde. Trotzdem habe ich mich noch unter 3:45h ins Ziel gekämpft bin sehr glücklich über den tollen Trip und die Erfahrungen vom Paris Marathon.

Ein emotionales Drama ereignete sich aber noch in Paris. Direkt unter dem blinkenden Eiffelturm stieß ich bei Instagram plötzlich über die Horrornachricht, daß der Travel Ban, also die Einreisebeschränkung für Europäer in die USA, die „ab November“ fallen sollte, nicht wie erwartet am 1. November fallen sollte, sondern am 8. November. Also genau einen Tag nach dem New York Marathon. Da entgleisen natürlich erstmal die Mundwinkel und auch positive Sprüche bringen in so einem Moment nicht viel. Ich denke, daß auch diese Nachicht während des Paris Marathons auf meinen Schultern gelastet hat. Also doch kein Herbst-Triple aus Berlin, Paris, New York – dachte ich.

Zurück in Berlin rotierte ich aber und versuchte eine Lösung zu finden und darf nun hoffentlich doch in die USA reisen, um dort in New York zu starten. Drückt mir bitte die Daumen, daß wirklich alles klappt!

Jedenfalls war der restliche Oktober davon geprägt, alles für den Trip nach New York abzusichern und auch wieder ins Lauftraining einzusteigen, um fit für New York zu werden. Gerade mental und bei der Laufstrategie bin ich noch am Grübeln, was die Schwierigkeiten mit meinen Adduktoren in Paris für meinen Start in New York bedeuten.

Der Oktober klang dann auch mit einer schönen Trainingseinheit aus, bei der ich New York und Potsdam verbinden konnte. Denn ich habe vorab schon mal den virtuellen „Dash to the Finish Line“ Lauf absolviert. Wenn alles gut läuft, laufe ich diesen traditionellen Shake-Out Run am Tag vor dem New York Marathon, dann noch einmal „in echt“ auf den letzten 5km bis zur Zielllinie im Central Park. Das kann man übrigens auch mit dem kompletten New York City Marathon machen und bekommt dann, wenn man möchte, eine sehr schöne Medaille für diese Strava Challenge.

Und während ich so in aller Welt herumlaufe, gibts aber auch wieder einige neue Highlights, die ich in Berlin verpasse oder verpasst habe. Gern wäre ich beim BTC Cross Country vom Berlin Track Club mit dabei gewesen. Auch der Mall of Berlin Run hört sich richtig gut an – denn wann kann man schon mal ganz offiziell durch eine Mall laufen und bekommt auch noch eine stylische Medaille dafür?

Neben meinem Fokus auf den New York City Marathon als letzten Marathon meiner Dreier-Serie, blicke ich aber auch schon wieder auf den Jahresendspurt. Auf jeden Fall möchte ich in diesem Jahr noch HeatBerlin24 unterstützen, einen 24-Stunden-Lauf für die Kältehilfe der Berliner Stadtmission.

Und dann ist es ja auch schon wieder Zeit für einen Adventskalender und Geschenke für Läufer und Nichtläufer zu besorgen. Mal sehen, was die Black Friday Deals in diesem Jahr so hergeben. Vielleicht steige ich ja nun bei dem neuen Modell doch einmal auf eine Apple Watch als Alternative zu Garmin um.

Auch der erste Blick auf den Laufkalender 2022 wurde schon geworfen. Für meine Anfragen bei den Marathon-Reiseveranstaltern nach Boston und Tokyo 2022 wurde ich müde belächelt – das wird wohl erst einmal nichts. Dafür bin ich im Lostopf für meinen zehten Berlin-Marathon, werde beim Mauerlauf am Start sein und auch die Challenge Roth scheint wahrscheinlich. Und beim Treppenmarathon habe ich einfach schon mal ernst gemacht, damit nicht wieder alle Startplätze vergriffen sind.

Für tolle Laufideen in aller Welt bin ich also mehr als offen – schreibt mir gern Eure Empfehlungen.

Und jetzt heisst es Daumen drücken, damit in New York alles klargeht!

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Hier findest Du übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom April, Mai, Juni, Juli, August, September und auch den Jahresrückblick 2020!

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