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Plötzlicher Druckverlust in der Kabine! Das lief im Dezember 2022.

Die Erkenntnis kommt eigentlich wenig überraschend. Aber sechs Marathons machen mehr müde als drei! Und so begann mein Dezember vor allem mit der körperlichen Quittung für die Leistungen, die ich in den letzten Monaten aus mir herausgequetscht habe. Selten habe ich mir die Zeit (genommen), um nach einem Marathon wieder richtig zu regenerieren. Job, Familie, Bloggerei – das alles muss halt auch noch in meine Lebenswelt hinein-tetrisiert werden.

Sicherlich hat der spontane Wintereinbruch mit der einsetzenden Dauerdunkelheit auch ein Stück zur allgemeinen, sportlichen Bocklosigkeit beigetragen. Denn mit ihm kam auch die Erkenntnis, daß das meine Trainingsbedingungen für die nächsten Monate auf dem Weg nach Tokio sein würden. Und auch mein Whoop Armband attestierte mir absolut katastrophale Erholungswerte. Kein Wunder, daß der erste Erkältungserreger, der meinen Körper streifte, spielend leicht an meinem Immunsystem vorbei kam.

Und so wurschtelte ich in der ersten Monatshälfte mehr schlecht als recht durch den Trainingsalltag, bis dann die Erkenntnis reifte, einfach mal ganz bewusst und konsequent zu pausieren. Denn dadurch reduzierte sich auch der Druck, den ich mir innerlich machte und ich konnte auch die Weihnachtsfeiern mal mehr genießen. Ich hatte mir schon den Ruf, als „der, der als erstes geht“ in Bezug auf Parties erarbeitet – aber so ist das eben, wenn am nächsten Tag wieder Training ist und man seine Laufleidenschaft ernst nimmt. Nun war es aber auch mal schön, die Gläser noch ein paar mal nachzufüllen und einfach eine gute Zeit zu haben.

Neben der Weihnachtsfeier in der Firma hatte ja auch adidas zum Wintermarkt in die Sports Base geladen und das Gelände mit viel Aufwand und Liebe in eine Winterwelt verwandelt. Also einfach mal Gönnen und den Fokus auf andere Sachen lenken.

Denn wer keinen Sport macht, kann sich auch der endlosen Liste an unsexy Erwachsenenkram widmen, der während der Laufsaison liegengeblieben ist. Mein Pass ist wieder gültig, der Papierberg mit Versicherungskram ist sortiert und weggearbeitet, neue Lampen hängen – naja so Kram halt. Aber es fühlt sich auch gut an, wenn es erledigt ist.

Zu Weihnachten ging es konsequent weiter mit dem Genießen, fast schon als Abschiedstournee, bevor ich sportlich wieder neu durchstarten würde. Auch meine Social Media Aktivitäten habe ich weitgehend pausiert und stehe mit etwas Abstand wieder extrem kritisch dem Hunger der Algorithmen entgegen. Denn Instagram, TikTok und Co. verlangen im Tausch gegen Reichweite immer mehr Inhalte, die immer aufwändiger produziert werden müssen, dann aber letzlich nur als Burgerbrötchen dienen, zwischen denen die Plattformen wie dicke, fettige Fleischscheiben, Werbung ausspielen. Es grübelt also gerade wieder stark in mir, wie ich in Zukunft weiter damit umgehen werde.

Die konsequente Pause vom Sport hat sich aber als richtiger Weg herausgestellt. Denn der Druck ist verschwunden und die Lust zurückgekehrt, sich einer Herausforderung zu stellen und sich auf dem Weg dahin zu schinden. Noch 9 Wochen bis zum Tokio-Marathon!

Einen gewissen Anteil an der neuen Energie hat aber auch wieder der rote Ginseng. Es ist zwar wirklich kein Schnäppchen, aber schon bei vergangenen Ermüdungsphasen, merke ich nach ein paar Tagen der Ginseng-Kur eine deutliche Stabilisierung des Energielevels und des Immunsystems. Und auch wenn es umgerechnet bei den teuren Präparaten mehr als 2,50€ am Tag kostet, ist mir dieser Betrag locker wert, daß ich mich eben nicht angekränkelt und schlapp fühle.

Aber auch meine neue Waage hilft bei der Motivation. Mit der neuen Withings Body Scan habe ich nun wieder eine digitale Waage, mit der man die Körperzusammensetzung für die verschiedenen Körperbereiche noch besser verstehen kann. Das erlaubt noch gezielter Muskelmasse aufzubauen und auch auf die gleichmäßige Verteilung zu achten, um gleich starke Arme und Beine zu haben.

Gleich nach Weihnachten habe ich begonnen die Ernährung umzustellen und langsam das Training neu aufzubauen. Gerade der Weg zum optimalen Wettkampfgewicht war noch nie so weit, wie in diesem Jahr und ist in neun Wochen auch nur noch anteilig zu beschreiten. Aber schauen wir mal, wie sich der Veganuary zusätzlich auswirken wird. Ich werde im Januar auch wieder auf die vegane Ernährung umstellen und erhoffe mir nicht nur Verbesserungen beim Gewicht, sondern auch ein höheres Energielevel. Ich bin gespannt!

Im Blog merkt man übrigens auch schon, daß Viele an den Neujahrsvorsätzen arbeiten. Das fängt mit neuen Fitness-Outfits an, wie von Gymshark und geht weiter mit der Suche nach Sportuhren wie der Garmin Forerunner 955. Natürlich stellen sich viele auch die Frage nach einem Plan, wenn man nach langer Pause wieder mit dem Laufen anfangen will. Auch Hullern, Boxtraining und Kraulen lernen, haben wohl auch manche auf der To-Do-Liste. Nicht zu vergessen die ganz klassische Fitnesstrainings, die man ja über Fitness+ und Trainingsplan Apps inzwischen auch gut Zuhause absolvieren kann. Noch schöner ist da natürlich der sportliche Jahresstart in einem Sporthotel.
Auch wenn wir in Sachen Body Positivity immer weiter vorankommen, beschäftigen sich viele mit Skinny Fat und dem gesunden Essen von Every. Für mehr Sport im Alltag kann dann auch ein Ninebot helfen, wenn es denn der Blick auf die Wetter App möglich macht.

Den Jahresabschluss bildet für mich aber wieder ganz klassisch der Silvesterlauf in Potsdam. Vielleicht sehen wir uns ja dort!

Und falls nicht, danke ich Dir für die Unterstützung und Dein Interesse an meinen Abenteuern. Hab einen tollen Start ins neue Jahr und wenn nicht beim Silvesterlauf, dann sehen wir uns vielleicht in Caputh oder Burg oder einem der anderen Laufevents in 2023!

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Hier findest Du übrigens auch den Jahresrückblick 2021. In diesem Jahr habe ich zuletzt auf den August, September, Oktober und November zurückgeblickt.

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